Dank Schulpartnerschaften verbringen 22 Jugendliche mehr als drei Wochen in den USA

IGS-Schüler lernen in Utah

Ausgedehnte Wanderung: Während eines Ausflugs in den Süden des US-Bundesstaates Utah wanderten die ISG-Schüler im Zion-Nationalpark. Foto: Privat/nh

Bodenfelde. 22 IGS-Schüler drücken aktuell nicht in Bodenfelde die Schulbank, sondern haben in den USA Englischunterricht quasi rund um die Uhr. Zum vierten Mal besuchen Schüler der Heinrich-Roth-Gesamtschule Bodenfelde ihre Partnerschulen in Utah.

Seit dem 4. März nehmen 16 Mädchen und sechs Jungen des 9. und 10. Jahrgangs am Unterricht des  North Cache 8-9 Center und der Sky View High School teil und unterstützen die Deutschlehrer im Fremdsprachenunterricht. In Kleingruppenarbeit vermitteln sie den amerikanischen Schülern die korrekte Aussprache und Rechtschreibung.

Sehr schnell erfuhren die deutschen Schüler, dass sich der Unterricht in den Staaten wesentlich von dem in der Heimat unterscheidet. Nicht nur der Fremdsprachenunterricht ist anders strukturiert, sondern auch die Tatsache, dass Unterrichtsstunden mal 53 und mal 44 Minuten dauern, sei gewöhnungsbedürftig, heißt es in einem Bericht aus den USA.

Außer Schulunterricht stand ein fünftägiger Ausflug in den Süden Utahs, den die mit in die Staaten geflogenen Lehrer, Michael Panchyrz und Thomas Geise, organisiert hatten, auf dem Programm. Die Gruppe besuchte die Nationalparks Bryce Canyon und Zion und unternahm jeweils eine ausgedehnte Wanderung. Ein Highlight war der Aufenthalt in der Felsenlandschaft des Devil’s Garden an der Scenic Route 12. Außerdem genossen die Schüler das Hotel Ruby’s Inn mit einem großen Frühstücks- und Dinner-Buffet sowie das abendliche Austoben im Swimmingpool.

Schlangen und Antilopen

Ein weiterer Ausflug führte die IGS-Gruppe zum Great Salt Lake mit der Insel Antilope Island. Dort sahen die Schüler neben Büffeln und Schlangen auch tatsächlich Antilopen.

Die Wochenenden nutzten die Gasteltern für Unternehmungen. Neben Skilaufen und Snowborden wurden Sehenswürdigkeiten, wie die Idaho Falls und Twin Falls, besucht. „Aber allein die immer wieder fast täglich neuen Erfahrungen mit einer neuen Kultur waren an sich schon spannend und voller Abenteuer“, heißt es im Reisebericht der Schule.

Zum Abschluss der Fahrt wird die Gruppe noch zwei Tage in Utahs Hauptstadt Salt Lake City verbringen. Neben einem Besuch im Capitol ist eine Eisenbahnfahrt nach Ogden geplant, um dort in einer großen Mall die letzten Einkäufe zu tätigen.

Am Sonntag, 29. März, geht es dann auf die Heimreise über Chicago nach Frankfurt und weiter nach Bodenfelde, wo die Schüler am Montag erwartet werden. (nh/shx)

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