Industriestraße wird erneuert und rüstige Rentner legen wieder los

Jeden Mittwoch im Einsatz: Die Volpriehäuser Rentnergruppe mit (von links) Peter Jürgens, Horst Rennemann, Klaus Kreike und Manfred Kettler kümmert sich um die Parkanlage. Foto: nh

Volpriehausen. Der schlechte Zustand der innerörtlichen Straßen beschäftigt den Ortsrat Volpriehausen schon länger. Erfreulich war in der Beziehung am Mittwochabend in der öffentlichen Sitzung des Ortsrates die Nachricht der Stadt, dass die Industriestraße im Sommer saniert wird. Das berichtet Ortsbürgermeister Gerd Kimpel aus der Sitzung.

Üblicherweise kümmern sich die Ortsräte selbst um die Straßen in den Dörfern. Dafür verwenden sie in der Regel das Ortschaftsgeld. Für Erneuerungen, wie es im Fall der Industriestraße erforderlich wird, reicht das Budget der Ortsräte aber nicht aus. Dafür hat die Stadt aber einen Posten mit 100.000 Euro für Straßenerneuerungen in diesem Jahr bereitgestellt.

In der Sitzung vor sieben Zuhörern im Landhotel Am Rothenberg forderte der Ortsrat, dass bei der Erneuerung der Industriestraße nicht nur an Autoverkehr, sondern auch an Schwerlastverkehr gedacht werden müsse. Denn über die Straße werde unter anderem das Seniorenheim Emmermann versorgt und beliefert.

Der Ortsrat legte zudem das nächste Straßensanierungsprojekt vor: Die Teerdecke der Kesselgrundstraße müsse gemacht werden. Die sei total marode. Reparieren sei nicht mehr sinnvoll. Und: Am Sportplatz staue sich bei Starkregen das Wasser auf der Straße und fließe nicht mehr ab.

Saniert werden müsse nach Ansicht des Ortsrates auch dringendst die Kreisstraße, die nach Schlarpe führt, im Bereich der Bahnunterführung. Weil es sich um eine Kreisstraße handelt, soll die Stadt Uslar die Sanierung beim zuständigen Landkreis beantragen.

Reparatur für zwei Straßen

Mit eigenem Geld aus dem Ortschaftsetat sollen nach dem Willen des Ortsrates Teilstücke der Albrechtstraße und Schlesierstraße für 5000 Euro saniert werden. Der Auftrag soll jetzt erteilt werden.

Auf der Wunschliste für Volpriehausen steht außerdem die Außenanlage vor dem Haltepunkt der Bahn in Volpriehausen. Dort sollte einmal ein Bioteich angelegt werden. Bis auf ein Riesenloch ist aber nichts daraus geworden. Ortsbürgermeister Kimpel sprach von einer unsansehnlichen Stelle. Der städtische Bauhof soll sie nun begradigen und mit Rasen einsäen. Danach sei alles einfacher und besser zu pflegen.

Unterdessen freut sich Ortsbürgermeister Kimpel, dass die aktive Rentnergruppe nach der Winterpause wieder ihre Arbeit aufgenommen hat. Peter Jürgens, Horst Rennemann, Klaus Kreike und Manfred Kettler kümmern sich seit Jahren im Sommerhalbjahr um die Parkanlage. Sie konzentrieren sich derzeit auf den Bereich um den Findling, der über dem Park liegt. Außerdem installieren sie die Beleuchtung für die Bergmann-Statue. Das Geld dafür – 900 Euro – kommt von der Firma WGF-Fahrzeugteile GmbH aus Volpriehausen.

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