Stadtjugendpflege Uslar bietet erstmalig bei seinen Angeboten Betreuer für Behinderte

Inklusion beim Ferienspaß

Inkulsionshelfer: Fabian Scheinert (von links), Marie Eckhardt, Laura Stahlmann, Alex Wulfestieg und Lea Berndt. Sie sind angehende Heilerziehungspfleger und besuchen die berufsbildenden Schulen des Albert-Schweitzer-Familienwerks in Uslar. Foto: Privat/nh

Uslar. Die Ferienspaßaktionen der Stadtjugendpflege Uslar sind in diesem Jahr besonders auch für Kinder und Jugendliche mit Behinderung geeignet. Denn erstmals sind für alle Uslarer Aktionen Inklusionshelfer mit dabei.

Um dem Inklusionsgedanken Rechnung zu tragen, ist eine Zusammenarbeit mit der Fachschule Heilerziehungspflege des Albert-Schweitzer-Familienwerkes zustande gekommen, teilt Stadtjugendpfleger Kristian Thiemann in einer Pressemitteilung mit.

Schüler der in Uslar ansässigen Fachschule haben sich bereit erklärt, als Assistenzkräfte für die Ferienspaßaktionen zur Verfügung zu stehen. Diese werden die Ferienspaß-Teilnehmer bei den einzelnen Aktionen begleiten und unterstützen, heißt es vom Jugendpfleger.

Vorgesehen ist, dass eine möglichst individuelle Betreuung der Teilnehmer mit Handycap erfolgt.

Um den Einsatz der Heilerziehungspflegeschüler besser koordinieren zu können, soll bereits bei der Anmeldung die Art der Behinderung der Kinder und Jugendlichen mit angegeben werden. „Wir hoffen, dass dieses Angebot angenommen wird und bei entsprechender Nachfrage auch bei zukünftigen Ferienspaßaktionen zum Tragen kommt“, heißt es von Kristian Thiemann.

Der Einsatz der Assistenzkräfte wird finanziell durch den Landkreises Northeim gefördert. (jde)

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