Gäste der Eröffnungsfeier loben Gemeinschaftseinsatz für das Bad in Bürgerhand

Jubelsprung im Badeland

Ausgelassener Badespaß: Babys, Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren vergnügten sich am Wochenende gleichermaßen in dem wieder eröffneten Uslarer Badeland. Dieses Mädchen hatte seine Freude an Luftsprüngen ins 28 Grad warme Wasser. Foto: Dumnitz

Uslar. Die Menschen im Uslarer Land haben anderthalb Jahre auf die Wiedereröffnung des Badelandes gewartet. Am Samstag war es endlich soweit. Über 500 Besucher kamen nach ersten Schätzungen ins neu eröffnete Hallenbad, das jetzt in Bürgerhand ist.

Nach umfangreichen Vorbereitungsarbeiten ist es den Mitgliedern des Fördervereins und der Bürgergenossenschaft gelungen, den Betrieb des Hallenbades wieder aufzunehmen. Vorausgegangen waren teils zähe Verhandlungen und viel Arbeit, hieß es am Freitag bei der offiziellen Einweihungsfeier mit rund 200 Gästen von mehreren Rednern. Dazu gehörte unter anderemn die Sanierung verschiedener Bereiche der technischen Anlage sowie Verschönerungs- und Instandsetzungsarbeiten im Besucherbereich.

Bei der Eröffnungsfeier rutschten zunächst Kinder, Jugendliche und Erwachsene unter dem Applaus der Gäste durch die 80 Meter lange Riesenrutsche. „Wir haben es geschafft“, sagte Justus Pahlow vom Vorstand der Bürgergenossenschaft und bekam für diese Meldung ebenfalls Applaus. Er sprach ebenso von einem Kraftakt, wie der Fördervereins-Vorsitzende Eberhard Otto, der die Vorbereitungsarbeit mit dem Rollen eines dicken Steins vom Badeland bis zum Sollingturm auf dem Strutberg verglich. Als Dankeschön für sein Engagement erhielt er später ein Kunstwerk aus Stein und Holz geschenkt.

Otto erinnerte an die Demonstrationen der Menschen vor dem Rathaus und die vielen Gespräche und Initiativen, die zum Glück für die Infrastruktur der Region erfolgreich waren.

Andrang auch im Babybecken: Weil zur Eröffnung viele Familien mit Kleinkinder gekommen waren, wurde auch das kleine Planschbecken zur Freude der Betreiber nie leer.

Ein Schwimmbrett als Geschenk hatte Uslars Bürgermeister Torsten Bauer dabei, der den Einsatz der Menschen für das Uslarer Badeland lobte. Der Uslarer Stadtrat hatte im Mai 2011 die Schließung des Bades wegen der auf zuletzt 670 000 Euro angestiegenen jährlichen Betriebsdefizite beschlossen.

Seither haben etliche Helfer um Eberhard Otto, Justus Pahlow und DLRG-Chef Volker Fuchs für die Wiedereröffnung gearbeitet. Der Förderverein habe jetzt 400 Mitglieder, sagte Pahlow, und die Genossenschaft fast 1000 Anteilseigner. „Wir sind das Bad“, brachte Pahlow das Ergebnis auf den Punkt.

Lange Zukunft

Gleichzeitig hoffte er, dass das Bad eine Zukunft und lange Bestand habe. Dafür seien vor allem viele Besucher nötig. Kalkuliert wird mit 35 000 Gästen pro Jahr. Im ersten Betriebsjahr zahlt die Stadtwerke GmbH 175 000 Euro Zuschuss, in den nächsten vier Jahren jeweils 170 000 Euro.

Als Schwimmmeisterin ist Valerie Badtke (Kammerborn) angestellt, die vom im Einbecker Hallenbad angestellten Kollegen Bernd Kunert unterstützt wird. Sieben Reinigungskräfte sorgen als geringfügig Beschäftigte für Sauberkeit, und 32 Ehrenamtliche bilden das Kassenteam. Alle anderen Arbeiten erledigen die Freiwilligen der Genossenschaft und des Fördervereins.

Geöffnet ist das Bad dienstags bis freitags von 15 bis 20 Uhr, samstags von 13 bis 19 Uhr und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Montags ist Ruhetag. Frühschwimmer können montags bis freitags von 8 bis 9 Uhr nach Absprache mit der Bad-Leitung schwimmen. (jdx)

Kontakt: Uslarer Badeland, Telefon 05571-925980

Wiedereröffnung des Badelandes

 Wiedereröffnung des Badelandes
 © HNA
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Von Jürgen Dumnitz

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