Ausbildungsmodul in der Ufa-Fabrik in Berlin kam bei den Teilnehmern gut an

Fit für die Jugendarbeit

Freuen sich auf ihre Juleica-Lizenz: Die künftigen Jugendleiter Jana Drinkmann (von links), Timon Galanos, Nele Polossek, Mira Rüppel, Johann Wehner, Amelie Ellermeyer, Alea Gorny, Simon Keiser, Gina Brekerbohm, Stefano Turano und Sören Engelhatdt. Zu der Gruppe gehören außerdem noch Fenja Götze und Alea Dierschke. Foto: Schmidt-Hagemeyer/shx

Bodenfelde. Mit Themen wie Rechte und Pflichten, Jugendschutzgesetz, Veranstaltungsmanagement und Spenden einwerben haben sich die zwölf Teilnehmer einer fast einwöchigen Jugendleiter-Ausbildung in der Bundeshauptstadt Berlin beschäftigt. Organisiert hat den Baustein innerhalb der Jugendleiter-Ausbildung Bodenfeldes Gemeindejugendpfleger Stefano Turano.

Außerdem beschäftigten sich die Jugendlichen im Gästehaus der früheren Ufa-Fabrik im Stadtteil Tempelhof damit, wie Kommunikation mit Kindern und Jugendlichen gelingen kann und wie eine Gruppendynamik entwickelt wird. Der Aufenthalt in Berlin war Teil der Gesamtausbildung, die sonst meist in den Jugendräumen der alten Schule in Bodenfelde stattfanden.

Spiele mit Kindern

In Gruppen eingeteilt kümmerten sich die angehenden Jugendleiter auch um das eigene Frühstück und die Vorbereitung etwa von Spielen und anderen Beiträgen. Inhaltlich sollten sie Anregungen für Spiele mit Kindern und Jugendlichen erhalten und fit gemacht werden für die Jugendarbeit.

Die Seminarinhalte wurden von Steffi Turano (KVHS Osterode) – der Frau des Bodenfelder Jugendpflegers – sowie Friedhelm Petri (Stadtjugendpflege Northeim) und Uslars Jugendpfleger Kristian Thiemann vermittelt.

Zudem bestand die Gelegenheit, die Bundeshauptstadt in Kleingruppen zu erkunden. Angesehen haben sich die Teilnehmer aus dem Bereich Bodenfelde und Uslar unter anderem das Brandenburger Tor, den Alexanderplatz und die Spree. Dabei habe es anfänglich Probleme mit dem Lesen der S- und U-Bahn-Plänen gegeben, hieß es von den Teilnehmern.

Nächstes Jahr neuer Kurs

Gebüffelt haben die Jugendlichen für den Erwerb eines kleinen, farbenfrohen Plastik-Kärtchens, der Jugendleiter-Card, kurz Juleica. Diese Karte haben etliche Jugendliche nach der bestandenen Prüfung bereits beantragt. Einige müssen jedoch noch einen Erste-Hilfe-Kurs ableisten, bevor sie die Juleica bekommen, sagte Turano. Durch diese Karte können sich alle als geschulte ehrenamtliche Mitarbeiter in der Jugendarbeit ausweisen.

Die Juleica-Card gilt drei Jahre lang und kann ihrem Besitzer Vergünstigungen wie ermäßigten Eintritt für Kino, Konzerte und Freizeitparks bringen. Verlängerungen der Juleica-Card sind durch den Besuch von speziellen Fortbildungs-Seminaren möglich, die etwa die Kreisjugendpflege anbietet.

Im kommenden Jahr will der Bodenfelder Jugendpfleger Turano die Ausbildung in Kooperation mit dem Uslarer Stadtjugendpfleger Thiemann anbieten. (jde)

Infos: Gemeindejugendpflege Bodenfelde, Tel. 05572-1251.

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