Einweihung im Januar

Kapelle in Allershausen komplett saniert 

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Freuen sich: Vikar Martin Wagner (von links), Dietrich Mascher, Pastorin Astrid Jasper, Karin Lüder und Hans Preidel. Fotos: Schneider

Allershausen. Die Allershäuser Kapelle erstrahlt in neuem Glanz: Das Gotteshaus ist umfangreich saniert worden und wird im neuen Jahr am 21. Januar ab 16 Uhr offiziell eingeweiht.

Den ersten Gottesdienst haben die Allershäuser schon in der frisch renovierten Kapelle im Advent gefeiert, nachdem sie seit April zu Lüders in den Clubraum hinterm Dorfgemeinschaftshaus ausgewichen waren.

Inzwischen ist jede Menge passiert: Dach- und Glockenstuhl wurden erneuert, tragende Balken waren auszutauschen, die Außenfassade und die Fenster wurden erneuert, der Innenraum war zu streichen, ebenso die Bänke. Die Heizung wurde ebenfalls erneuert wie die Beleuchtung.

70 000 Euro fürs Dach

Das Rundum-Paket hat seinen Preis: 250 000 Euro kostet die Vollsanierung, berichten der Kapellenvorstand mit Dietrich Mascher, Hans Preidel und Karin Lüder sowie Pastorin Astrid Jasper. Allein das Dach schlage mit 70 000 Euro zu Buche, zeigt Mascher nach oben auf das neue Buntsandstein-Dach.

Die Finanzierung übernehmen die Landeskirche, der Kirchenkreis, die Kapellengemeinde, die zum Beispiel die Kosten für die Heizung trägt, und die Uslarer St.-Johannis-Stiftung. Vor Ort war man unter anderem aktiv und hat den neuen Anstrich der Bänke übernommen, berichtet Dietrich Mascher.

Vor der Kapelle stehen noch Pflasterarbeiten bevor, dabei sollen die Betonsteine ersetzt werden. Einen Kompromiss, so berichtet der Kapellenvorstand, habe man auch für die mächtige Eiche vor der Kapelle gefunden: Sie wurde in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung Uslar und dem Bauhof so bearbeitet, dass man gebäudetechnisch und naturschutzmäßig hinkommt. Das Ensemble mit Kapelle und Baum bleibt weiterhin ein Postkaten-Motiv, erst recht mit der frisch sanierten Fachwerk-Kapelle.

Das Allershäuser Gotteshaus soll laut Internet-Lexikon Wikipedia „laut der Aufzeichnungen des Klosters Corvey“ gegen Ende des 18. Jahrhunderts gebaut worden sein, aber einen um mehrere Jahrhunderte älteren Vorgängerbau gehabt haben. (fsd)

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