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Kein Pardon für Ambrosia

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Aussortieren: Bernhard Sulk entdeckt immer wieder Samen in Vogelfutter, das als ambrosia-frei deklariert ist. Beim Sortieren ist ein Samen offenbar seiner Aufmerksamkeit entgangen. Foto: Vossen/nh
Aussortieren: Bernhard Sulk entdeckt immer wieder Samen in Vogelfutter, das als ambrosia-frei deklariert ist. Beim Sortieren ist ein Samen offenbar seiner Aufmerksamkeit entgangen. Foto: Vossen/nh

Oberweser. Ausreißen und wegschmeißen oder besser noch – verbrennen, das empfiehlt Bernhard Sulk, Wildäsungsberater im Kasseler Kreisjagdverein, allen Gartenbesitzern, die Ambrosia-Pflanzen entdecken.

„Die Pollen der Beifuß-Ambrosie können allergische Reaktionen wie Heuschnupfen oder Asthma auslösen. Jetzt beginnt die Blütezeit der Pflanzen“, erklärt Sulk. Das ursprünglich in Amerika beheimatete beifußblättrige Traubenkraut kam im 19. Jahrhundert durch Frachtschiffe nach Europa. Die Pflanze breitet sich hier zunehmend aus. Mit Schuld daran seien Ambrosia-Samen im Winter-Streufutter für Vögel. Sulk rät zur zweifachen Kontrolle. Erst das Futter auf Samen untersuchen und ab dem Frühjahr den Futterplatz auf keimende Pflanzen.

Wer ihnen erst in blühenden Zustand den Garaus machen will, der sollte mindestens Handschuhe und bestenfalls eine Feinstaubmaske tragen. Pollenallergikern wird von dieser Arbeit gänzlich abgeraten. (ziv/nh)

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