Doppelte Auszeichnung für Christuskirche

Enthüllten das Signet „Verlässlich geöffnete Kirche“: Hera Dietrich (von links), Sandra Rossel, Jürgen Lojowsky und Kerstin Lange. Foto: Schneider

Bodenfelde. Die Christus- Kirche in Bodenfelde ist nun ein verlässlich geöffnetes Gotteshaus und Radwegekirche. Die Gemeinde vollzog darüber hinaus einen vor allem symbolischen Schritt in Richtung Innensanierung und startete eine Spendenaktion für die anstehenden Arbeiten.

Hintergrund der Aktion ist, dass der evangelischen Kirchengemeinde noch 10 000 Euro fehlen, um mit dem ersten Bauabschnitt beginnen zu können. Er ist mit 50 000 Euro veranschlagt und beinhaltet das Verputzen und den Anstrich des Kirchenschiffes. 40 000 Euro hat die Gemeinde durch Spenden und sparsames Wirtschaften schon zusammen bekommen.

Jetzt wandte sich die Gemeinde an die Vereine und startete in Anlehnung an die biblische Geschichte um die anvertrauten Pfunde folgende Aktion: Zwölf Vereine und Gruppen, darunter die LAB-Gemeinschaft, der Sport-Club und der Mütterkreis, meldeten sich und erhielten jeweils 50 Euro. Sie versuchen nun, das Geld im Laufe des Jahres mit selbstgewählten Aktionen zu mehren. Beim Gemeindefest am 28. September soll Zwischenbilanz gezogen werden, spätestens am ersten Advent sollen die 50 Euro und das, was daraus gemacht wurde, zurückgegeben werden.

Pastor Mark Trebing freute sich über die Resonanz zum Auftakt der Spendenaktion, an der man sich noch beteiligen kann. Kontakt über das Pfarramt, Tel. 0 55 72/71 21.

Großes Lob für die Gemeinde und vor allem für den Kirchenvorstand kam von Jürgen Lojowsky, Referent für Kirche im Tourismus: Sie hätten sich um die Auszeichnung als verlässlich geöffnete Kirche und Radwegekirche verdient gemacht. Die Christus-Kirche ist jetzt von Ostern bis Erntedank 20 Stunden in der Woche geöffnet. Es ist die achte Radwegekirche am beliebten Weserradweg, der demnächst auf die niedersächsische Seite der Weser und damit fast an der Kirche vorbei verlegt wird.

Lojowsky lobte das Bodenfelder Engagement auch im Namen von Landesbischof Meister, dem Schirmherren der Radwegekirchen. Lojowski zitierte dazu aus dem Prospekt: „Die Kirche holt die Menschen dort ab, wo sie sind, und sei es auf dem Fahrradsattel.“ (fsd)

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