Kirchengemeinde Schönhagen bekommt den Zuschlag für die Krippe im Ahletal

Seit einem Jahr in Betrieb: Die Kinderkrippe in Schoningen wurde am ersten Advent 2014 eingeweiht. Archivfoto: Schneider

Uslar/Schönhagen. Die Kinderkrippe im Ahletal soll in Schönhagen entstehen. Der Verwaltungsausschuss der Stadt hat entschieden, den Zuschlag der evangelischen Kirchengemeinde Schönhagen zu erteilen, eine Kinderkrippe zu erreichten. Das berichtete Uslars Bürgermeister Torsten Bauer aus dem Ausschuss, der stets nichtöffentlich tagt.

Die Kirchengemeinde Schönhagen hatte sich mit einem Entwurf beworben, eine Kinderkrippe neben Mehrzweckhalle, Schule und Kindergarten in Schönhagen zu errichten. Vorgesehen ist ein eingeschossiges Gebäude, das vom jetzigen Parkplatz vor der Mehrzweckhalle in den Hang zur Bundesstraße 241 hineinragt. Kalkuliert sind für die Krippe knapp 400 000 Euro.

180 000 Euro an Zuschüssen

Davon kommen als Zuschüsse 150 000 Euro vom Land Niedersachsen und 30 000 Euro vom Landkreis Northeim. Übrig bleiben 220 000 Euro, die von der Stadt Uslar aufzubringen sind, abzüglich einer laut Bürgermeister von der Kirchengemeinde Schönhagen angekündigten Beteiligung. Über die Höhe der Beteiligung liegen noch keine Angaben vor.

Geprüft werde derzeit, Ausgleichsflächen für Parkplätze zu finden, die beim Bau der Krippe vor der Mehrzweckhalle verloren gehen.

Vom Zeitplan her, wäre es theoretisch möglich, mit dem Bai im neuen Jahr anzufangen, sagten der Bürgermeister und sein Vertreter in der Stadtverwaltung, Bernd Klodner, auf Nachfrage der HNA.

Mit dem Konzept auf Schönhagen mache die Stadt deutlich, dass noch Krippenplätze fehlten. Das betreffe auch Kindergartenplätze, fügte Bürgermeister Bauer hinzu. Die Stadt hoffe aber auch, dass noch auch noch mehr Kindergartenplätze geschaffen werden. Die fehlen im Uslarer Stadtgebiet auch.

Kompromiss mit Heisebeck

Aus Uslarer Sicht hat die Stadt für die evangelischen Kindertagesstätte Heisebeck, der zur hessischen Nachbargemeinde Oberweser gehört, einen Zuschuss-Kompromiss erarbeitet. Grund: Nach der Schließung des Kinderspielkreises in Fürstenhagen waren Kinder aus dem Uslarer Ortsteil im Heisebecker Kindergarten übernommen worden. Doch dort haben sich die Richtlinien geändert und die zweite Gruppe ist daher weggefallen. Damit Plätze für Kinder aus dem Uslarer Bereich erhalten bleiben, beteiligt sich Uslar mit zunächst 23 000 Euro an den Gesamtkosten bis Mitte 2017 udn danach mit einem ähnlich hohen Zuschuss. (fsd)

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