Awo-Kindertagesstätte als „Haus der kleinen Forscher“ für zwei Jahre zertifiziert

Kleine Forscher ganz groß

Kleine Forscher in der AWO-Kindertagesstätte: Erzieherin Ina Jörn (rechts) verfolgt den Versuch der Kinder, die mit Pipetten durch Lebensmittelfarbe gefärbtes Wasser auf Zuckerwürfel träufelten und beobachteten, was passiert. Fotos: Dumnitz

Uslar. Die natürliche Neugierde der Jungen und Mädchen aus der Awo-Kindertagesstätte in Uslar hat Erzieherin Ina Jörn in den vergangenen Monaten gefördert. Und alles dokumentiert, was die Kinder an naturwissenschaftlichen Versuchen so auf die Beine gestellt haben. Jetzt wurde die Tagesstätte von der gleichnamigen Stiftung als „Haus der kleinen Forscher“ mit einer Plakette für die nächsten zwei Jahre zertifiziert.

Sie habe einen Bewerbungskatalog ausfüllen müssen, sagte Ina Jörn bei der Übergabe des Zertifikats durch Andrea Resse (Göttingen) von der bundesweit agierenden Stiftung, die mit Unterstützung durch Schirmherrin Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, arbeitet.

Forschergeist unterstützen

Die Stiftung unterstützt pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei, den Forschergeist von Kindern im Vorschulalter qualifiziert zu begleiten. Ina Jörn hat in den vergangenen fünf Jahren mehrere Lehrgänge absolviert und ist fit in naturwissenschaftlichen, mathematischen und technischen Themen für die Kinder. So besuchten die Kinder mit ihr beispielsweise eine Biogasanlage in Sohlingen und das Windkraftwerk in Ahrenborn.

Anschließend wurden die Themen mit Modellen kindgerecht nachbereitet. Letztendlich würden die Bildungschancen der Kinder durch die frühkindliche Förderung verbessert, hieß es bei der Übergabe der Plakette. Materialien für Versuche und Forschungsaufgaben steuerten die Eltern bei, lobte Ina Jörn. Den Einsatz würdigten auch Andrea Reese, Kita-Leiterin Silke Eckstein und Uslars Bürgermeister Torsten Bauer.

Freude über Auszeichnung

Er sagte, dass man stolz auf die Auszeichnung sei. Gleichzeitig versprach er vor Kindern und einem Dutzend Gästen, dass die Stadt weiter „mit Rat und Tat“ zur Seite stünde und Material für die Forschungen in einem Paket zusammenstellen werde.

Ina Jörn wünscht sich für die Kita, dass vielleicht sogar eine Forscherecke eingerichtet werden kann. Den Awo-Kindergarten besuchen 83 Kinder, die von zwölf Fachkräften betreut werden. Phänomene des Alltags beobachten alle Kinder, die „Forschungsarbeit“ werde aber vor allem den Vorschulkindern angeboten, hieß es abschließend. (jde)

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