Ortsrat wünscht sich Überprüfung eines anderen Standortes am Kindergarten

Krippe soll nicht in die Ecke

Bäume, Büsche und Spielgeräte müssten weichen: Im Bereich von Böschung und Parkplatz (Bild links) soll nach dem Architektenplan der Kirchengemeinde Schönhagen und der Stadt Uslar eine neue Kinderkrippe gebaut werden. Foto: Dumnitz

Schönhagen. Lebhaft wurde der geplante Kinderkrippen-Neubau auf dem Gelände der alten Schule in der öffentlichen Sitzung des Ortsrates Schönhagen diskutiert. Grundsätzlich befürworteten die Lokalpolitiker den Neubau einer Krippe im Dorf. Mit dem anhand eines Plans vorgestellten Standort an der äußersten Ecke des Grundstückes an der Amelither Straße war das Dorfgremium jedoch nicht einverstanden.

Mehrheitlich wurde ein Antrag gestellt, mit dem der Ortsrat die Verwaltung auffordert, das vorgesehene ebenerdig angelegte Gebäude auf die andere Seite zu verschieben. Dazu müsste ein Stück eines angrenzenden Grundstücks gekauft werden. Grundsätzlich habe der Eigentümer dazu seine Bereitschaft erklärt, hieß es am Donnerstag vor 15 Zuhörern im Gasthaus Zur Harburg.

Mehrere Mitglieder des Ortsrates hatten den Standort auf dem Ostteil des Areals befürwortet, weil dieser näher zum vorhandenen Kindergarten sei und weniger Probleme bereite.

Kritisiert wurde vor allem, dass durch den Krippenneubau nicht nur die Parksituation vor der Mehrzweckhalle deutlich eingeschränkt würde, sondern durch das etwa sechs Meter breite und 30 Meter lange Gebäude eine Beengtheit geschaffen werde, die unter anderem die Bedienbar- und Erreichbarkeit der Grundschule, des Kindergartens, der Mehrzweckhalle und des Jugendraumes mit sich bringe.

Starke Einschränkung

Albert Grote vermutete, dass sogar die Feuerwehr im Notfall schlechter auf das Areal gelange. Heidemarie Steingräber kritisierte, dass Spielfläche und ein Großteil des auch als Schulhof genutzten Parkplatzes verloren ginge. Sie befürchtet mehr Nach- als Vorteile. Hartmut Sieck hielt das Vorhaben an der Böschung nicht für realisierbar. Karl-Christian Blumenthal favorisierte ebenfalls den Neubau an der Seite zum Nachbargrundstück. (jde)

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