Stellvertretender Bürgermeister fühlt sich von Uslarern aber nur falsch verstanden

Uslar/Vahle. Kritik für seine Worte beim Neujahrsempfang des Ortsrates in Vahle erntete Uslars stellvertretender Bürgermeister Gerhard Nolte (Bollensen) vom stellvertretenden Ortsbürgermeister von Uslar Arno Riedke.

GerhardNolte

Am Sonntag hatte Nolte vor 65 Einwohnern in der Vahler Gemeinschaftsanlage (wir berichteten) die Ehrenamtlichkeit gelobt. „Auf den Dörfern läuft es wie geschmiert, in der Stadt klappt das nicht“, hatte Nolte gesagt.

Daraufhin reagierte der stellvertretende Ortsbürgermeister der Kernstadt Uslar und sprach Nolte am Montag noch an. Riedke sagt laut Nolte, dass nun alle Ehrenamtlichen in der Kernstadt sauer sein würden, die sich engagieren. Laut Nolte habe Riedke etwa die Ehrenamtlichen der Feuerwehr als Beispiel genannt.

ArnoRiedke

Nolte bekräftigte seine Aussage von Sonntag in Vahle. Gemeint habe er, wie es auch die anwesenden Vahler und Gäste in der Gemeinschaftsanlage richtig verstanden hätten, den ehrenamtlichen Einsatz der Einwohner etwa mit Treckern bei der Feldwege-Reparatur, mit eigenen Geräten beim Baum- und Strauchschnitt oder bei diversen Arbeitseinsätzen auf dem Friedhof und an anderer Stelle im Dorf.

Nolte bleibt beim Wort

„Sowas gebe es in der Kernstadt eben nicht“, sagte Gerhard Nolte gestern. „Ich habe aber in keinem Fall die Ehrenamtlichkeit im Gebiet der Stadt kritisieren wollen“, betonte der stellvertretende Uslarer Bürgermeister. Es gehe ihm um den gemeinschaftlichen Einsatz im öffentlichen Bereich, nicht um das Ehrenamt an sich. Das sei unbestritten. (jdx)

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