Fluglärm aus Calden: Region zu spät wach

Dr. Wilbrand Krone

Hann. Münden/Uslar/Oberweser. „Verblüfft und enttäuscht“ äußerte sich am Mittwoch der zweite Vorsitzende der Bürgerinitiative Hann. Münden gegen den Aus- und Neubau des Flughafens Calden, Dr. Wilbrand Krone, über den erst jetzt auflammenden Protest in Orten der Oberweser des Sollings.

"Schade, dass sie dort erst jetzt wach werden“, sagte Krone gegenüber unserer Zeitung. „Wir hätten es gern gesehen, wenn sie schon früher aktiv geworden wären und sich unserem Kampf angeschlossen hätten.“

Seit 2002 argumentieren und streiten wir in Sachen Flughafen Calden. Aber damals kam von den Nachbarn keine Reaktion. Alle haben gedacht: Es wird schon gut gehen.“

Seit 2002 habe die BI Hann. Münden immer eindringlich darauf hingewiesen, dass durch die Ein- und Abflugschneise höchstwahrscheinlich die gesamte Region um Hann. Münden Schaden nehmen würde – und nicht nur die Kernstadt selbst.

„Aber damals kam keine Reaktion. Alle haben gedacht: Es wird schon gut gehen. Jetzt sieht man, was daraus wird. Das macht mich ziemlich traurig.“

Die Arbeitsgruppe als harter Kern der BI Hann. Münden traf sich am Donnerstag, um das weitere Vorgehen in Sachen Flugroutenbestimmung zu besprechen. Neben der Stadt Hann. Münden ist auch sie (durch Leo Glatzl) in der Lärmschutzkommission vertreten. (asc)

Von Axel Schmidt

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