Neuwahl nach Rücktritt von Sauermann

Kurt Neumann ist der neue Ortsbürgermeister in Vahle

Vahle. Das wegen des grünen Frosches im Ortswappen als Hüpperdorf bekannte Vahle hat wieder einen Ortsbürgermeister. Seit Donnerstagabend lenkt Kurt Neumann die Geschicke des 247 Seelen-Ortes.

Die Neuwahl war nötig, weil der Vorgänger Martin Sauermann nach 287 Tagen Amtszeit seinen Posten zum 15. August aus gesundheitlichen Gründen abgab. Er wurde nach der Kommunalwahl im September 2016 am 1. November des vergangenen Jahres gewählt.

Sauermann will nach eigenem Bekunden sein Ortsratsmandat behalten. Er fehlte am Donnerstag bei der öffentlichen Sitzung des Ortsrates im Dorfgemeinschaftshaus laut Mark Baller „aus gesundheitlichen Gründen“. 15 Einwohner verfolgten die Sitzung, in der es in erster Linie um Wahlen ging.

Neuer Ortsbeauftragter

Denn auch Elfi Jörn hatte als vom Ortsrat bestellte Ortsbeauftragte ihren Posten zum 15. August aus „persönlichen Gründen“ abgegeben. Nachfolger soll nach dem Willen der vier anwesenden Ortsratsmitglieder Kurt Neumann, Stefan Fricke und Stefan Emunds nun Mark Baller sein, der nach der Kommunalwahl 2016 bereits zum stellvertretenden Ortsbürgermeister gewählt wurde.

Er soll jetzt auch als Ortsbeauftragter Ansprechpartner für die Einwohner sein. Baller leitete die Sitzung bis nach der Wahl des Ortsbürgermeisters. Die Stadt Uslar hatte ihn Anfang September aufgefordert, zeitnah eine Ortsratssitzung zur Nachwahl anzusetzen.

Die Zuhörer im Gemeinschaftshaus applaudierten nach der Wahl von Neumann und Baller. Es sei sein Ansinnen, sagte Neumann, jetzt nach einem eher holprigen Start wieder Kontinuität in die Vahler Ortsratsarbeit zu bringen. Als beratende Mitglieder nahmen die in Vahle lebenden Stadtratsmitglieder Christiane Eichmann und Friedrich Hilke jun. an der Sitzung teil, beide boten dem Ortsrat weiterhin ihre Unterstützung an. Nach längerer Diskussion einigte sich der Ortsrat darauf, bis auf das Repräsentationsgeld, was noch ausgegeben werden soll, das restliche Ortschaftsgeld (rund 3800 Euro) ins nächste Jahr zu übertragen. Dann soll es laut Beschluss des Ortsrates auch wieder zur Kooperation mit der Jagdgenossenschaft im Bereich Wirtschaftswegeunterhaltung kommen. Das sei bewährt und habe in Vahle Tradition, hieß es mit Hinweis auf „Unstimmigkeiten“ in der jüngsten Vergangenheit. Man werde auf die Jagdgenossen zugehen, um abzusprechen, was gemacht werden müsse, sagte Neumann.

Von Jürgen Dumnitz

Rubriklistenbild: © Foto: Dumnitz

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