Sohlinger Laienschauspieler werden beim Schwank durchs Publikum angespornt

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Verwicklungen: Klothilde Klapper (Bärbel Reichelt, von links), Frieda Groß (Maren Johanning), Mathilde Schnack (Cora Ebbinghausen) und Micha Klapper (Harald Hellenbook) rätseln über den Verbleib der 5000 Euro.

Sohlingen. Die Bar „Toujours l´amour“ sorgt im Hause Groß für Stress. Die gestrenge Frieda (Maren Johanning) greift ab und an zum Nudelholz, um ihren Gatten Gustav (Jürgen Römer) zur Räson zu bringen. Kein Wunder, dass dieser gerne einmal flüchtet.

Unglücklicherweise zieht es Gustav zu den Bardamen von „Toujours l´amour“. Als er dort 5000 Euro beim Pokern verspielt, ist die Katastrophe vorprogrammiert. Gustav plündert das Sparkonto und gibt das Geld irrtümlich Ingo Bond (Axel Jörn), dem neuen Typ von Tochter Alexandra (Susanne Reichelt).

Während die Verwicklungen auf der Bühne zunehmen, steigt beim Publikum im Dorfgemeinschaftshaus Sohlingen die Stimmung. Damit spornen die Zuschauer die Sohlinger Theatergruppe Lampenfieber bei der Aufführung des Schwanks „0900 sechsmal die Sechs“ von Reiner Blößer an.

Als Frieda merkt, dass ihr Spargroschen weg ist, lügt ihr Gustav vor, er habe das Geld angelegt. Opa Groß (Winfried Krause) rät dem verzweifelten Gustav, das Geld mit Telefonsex wieder einzunehmen. Doch auch Gustavs Freund Karl Klapper (Frank Jörn), zu dem der superschlaue Sohn Micha (Harald Hellenbook) gehört, kann nicht helfen.

Statt Kunden rufen bei der Telefon-Nummer „0900 sechsmal die Sechs“ der Pfarrer und Karls Frau Klothilde (Bärbel Reichelt), an. Obendrein schaut ständig Klatschtante Mathilda Schnack (Cora Ebbinghausen) vorbei, und der Opa schlägt den Freund der Enkelin K.O.

Sohlingen Theaterspiel "Lampenfieber steckt an"

Sohlingen Theaterspiel "Lampenfieber steckt an"
Sohlingen Theaterspiel "Lampenfieber steckt an" © Schmidt-Hagemeyer
Sohlingen Theaterspiel "Lampenfieber steckt an"
Sohlingen Theaterspiel "Lampenfieber steckt an" © Schmidt-Hagemeyer
Sohlingen Theaterspiel "Lampenfieber steckt an"
Sohlingen Theaterspiel "Lampenfieber steckt an" © Schmidt-Hagemeyer
Sohlingen Theaterspiel "Lampenfieber steckt an"
Sohlingen Theaterspiel "Lampenfieber steckt an" © Schmidt-Hagemeyer
Sohlingen Theaterspiel "Lampenfieber steckt an"
Sohlingen Theaterspiel "Lampenfieber steckt an" © Schmidt-Hagemeyer
Sohlingen Theaterspiel "Lampenfieber steckt an"
Sohlingen Theaterspiel "Lampenfieber steckt an" © Schmidt-Hagemeyer
Sohlingen Theaterspiel "Lampenfieber steckt an"
Sohlingen Theaterspiel "Lampenfieber steckt an" © Schmidt-Hagemeyer
Sohlingen Theaterspiel "Lampenfieber steckt an"
Sohlingen Theaterspiel "Lampenfieber steckt an" © Schmidt-Hagemeyer
Sohlingen Theaterspiel "Lampenfieber steckt an"
Sohlingen Theaterspiel "Lampenfieber steckt an" © Schmidt-Hagemeyer
Sohlingen Theaterspiel "Lampenfieber steckt an"
Sohlingen Theaterspiel "Lampenfieber steckt an" © Schmidt-Hagemeyer

Trotz alledem endet die Geschichte natürlich mit Happy End. Denn auch der Opa geht des öfteren zu „Toujours l´amour“. Mit seinem Poker-Gewinn füllt er die Haushaltskasse wieder auf und verjubelt nur den Rest mit den Bardamen um Cocoloren (Astrid Hoopmann).

Fast drei Stunden sorgten die Laienschauspieler für Theaterspaß. Nachdem am Nachmittag einige Dutzend Zuschauer gekommen waren, spielte man am Abend vor vollem Haus. Als der Vorhang fiel, war die Erleichterung hinter der Bühne groß. Denn diesmal hatte die Gruppe Lampenfieber tatsächlich Lampenfieber. „Wegen Krankheit sind unsere beiden Souffleusen ausgefallen“, berichtete Jürgen Römer. Auch Cora Ebbinghausen, die Klatschtante Mathilde spielte, war erst am Donnerstag wieder einsatzbereit.

Die Generalprobe sei völlig daneben gegangen, so Römer. Umso besser klappten die Vorstellungen vor Publikum und die Zuschauer waren zur Freunde der Darsteller begeistert. (shx)

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