Ab Ende der Ferien wieder in Betrieb

Lösung für Ampel am Uslarer Postberg in Sicht

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Soll wieder angeschaltet werden: Die Ampelanlage an der Kreuzung Bahnhofstraße, Bella Clava, Albert-Schweitzer-Straße in Uslar. Man arbeite aber einer Lösung, die Anlage für den Fußgängerverkehr zu reduzieren. Foto: Schneider

Uslar. Die umstrittene Ampel auf dem „Postberg“ in Uslar (Bahnhofstraße/Bella Clava/Albert-Schweitzer-Straße) wird Ende der Sommerferien wieder in Betrieb genommen.

Allerdings zeichnet sich die von nahezu allen Seiten gewünschte Änderung ab: Die zuständige Landesstraßenbaubehörde in Bad Gandersheim verfolge eine Umstellung auf eine Fußgänger-Bedarfsampel, berichtete am Mittwoch der Landkreis Northeim auf Anfrage der HNA.

Landkreis-Sprecher Dirk Niemeyer schildert, dass derzeit sowohl der Antrag der Stadt Uslar und der Verkehrswacht Uslar, die Ampelanlage dauerhaft auf eine Bedarfsampel zu reduzieren, bearbeitet werde.

Eine entsprechende verkehrsrechtliche Anordnung unterliege jedoch den Bestimmungen der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) und erfordere neben der Polizei auch die Beteiligung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

Neue Software erforderlich

Die Landesbehörde hat laut Niemeyer darauf hingewiesen, dass eine Reduzierung der Ampelfunktion auf die Bedarfsampel einer neuen Software bedürfe, die zunächst unter Berücksichtigung der aktuellen Verkehrszahlen programmiert und aufgespielt werden müsse. Eine Umstellung – zunächst für eine Testphase – sei folglich kurzfristig nicht möglich, werde aber weiter verfolgt.

Verkehrsknotenpunkt

Landkreis-Sprecher Niemeyer erklärt aber auch, dass es am besagten Verkehrsknotenpunkt Bahnhofstraße/Bella Clava) bisher kein auffälliges Unfallgeschehen gegeben habe.

Bei allen dauerhaften Maßnahmen müsse beachtet werden, dass es mit einer etwaigen Änderung nicht zu einer Verschlechterung der Verkehrssicherheit kommen dürfe. Zudem sei die Abschaltung der Ampel ausschließlich im Zusammenhang mit der Baumaßnahme „Wiesenstraße“ und nur vorübergehend für die Zeit der Sommerferien erfolgt.

In diesem Zeitraum kam von verschiedenen Stellen der Wunsch auf, diese Regelung so beizubehalten und die bestehende Ampelsteuerung lediglich noch auf eine sogenannte Bedarfsampel für Fußgänger und Radfahrer, die die Bundesstraße 241 queren wollen, zu reduzieren, erinnert Niemeyer an die Vorgeschichte, die die Anträge der Stadt und der Verkehrswacht, die Ampelanlage auf eine Bedarfsampel zu reduzieren, zur Folge hatte.

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