Stadt Uslar und Heimatverein Volpriehausen verabreden einen neuen Vertrag ab 2016

Lösung fürs Kali-Museum

Sven

Volpriehausen. Das Kalibergbaumuseum Volpriehausen an sich stand nie zur Debatte. Doch wegen der Beteiligung und der Finanzen gab es zuletzt ein Problem. Die Stadt hatte den Mietvertrag fürs Museum zum Jahresende vorsorglich gekündigt. Der Heimatverein Volpriehausen als Verwalter hatte protestiert. Jetzt liegt ein neuer Vertrag auf dem Tisch: Man ist sich einige geworden.

In der jüngsten Sitzung verkündeten beide Seiten den die gute Botschaft: SPD-Ortsratsherr Sven Freyer, zugleich Vorsitzender des Heimatvereins, sprach von einem einem freundlichen, konstruktiven und zielführenden Gespräch mit der Stadt. Freyer: Wir haben einem Lösung gefunden. Es fehlt nur noch der Vertrag.“

Keine Gefahr fürs Museum

Uslars Bürgermeister Torsten Bauer bestätigte das in vollen Umfängen. Es sei nie um den Fortbestand des Museums gegangen, bekräftigten beide Seiten und würdigten die überregionale Bedeutung des Museums, das im Sommer sein 30-jähriges Bestehen beging.

Es ging in der Angelegenheit um die Finanzen. Ausgangslage war, dass die Stadt zuletzt zwischen 2500 und 3000 Euro pro Jahr für das Museum in Volpriehausen zahlte und das vor allem wegen der Gleichbehandlung mit Blick auf andere Vereine und Einrichtungen die Ausgaben reduzieren wollte. Der Heimatverein auf der anderen Seite gab an, mehr als das bisherige Defizit nicht finanzieren zu können.

Mehr Eigenleistung

Für den neuen Vertrag habe man eine Regelung gefunden, sagte Uslars Bürgermeister Bauer auf Nachfrage. Demnach will der Heimatverein sich mit noch mehr Eigenleistung und auch Eigenmitteln einbringen, sagte Bauer. Der Heimatverein werde personell und finanziell mehr eingebunden.

Der neue Vertrag, der noch aufzusetzen ist, werde am 1. Januar 2016 in Kraft treten. Die Vertragspartner bleiben die Stadt Uslar als Vermieter und der Heimatverein Volpriehausen als Mieter der Museumsräume an der Wahlbergstraße. Uslars Bürgernmeister sagte außerdem zu, dass die Stadt weiterhin die Aktivitäten des Heimatvereins unterstütze.

Er freue sich vor allem über das beiderseitige Einvernehmen in der Angelegenheit. Bauer sprach von einem guten Weg und Effektivität. (fsd)

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