Ortsbürgermeister Horstmann berichtet über Vorhaben – in drei Wochen alles fertig

Messeschnellweg bald repariert

Vahle. In etwa drei Wochen wird der so genannte Messeschnellweg wieder auf der gesamten Strecke zu befahren sein. Das kündigte Vahles Ortsbürgermeister Klaus Horstmann in der Ortsratssitzung am Freitagabend an.

Der Streckenabschnitt von der Kreisstraße zwischen Uslar und Dinkelhausen bis nach Vahle ist seit Monaten gesperrt: Dort sind solch große Schäden aufgetreten, dass kein Verkehr mehr fließen kann. Ortsbürgemeister Horstmann berichtete, dass die Firma Mester (Gierswalde) mit einem neuen Gerät die Aspahltreparaturen vornehme. Die Reparatur des großen Lochs, weshalb die Straße auch gesperrt ist, ist an die Firma Nolte (Beverungen) übertragen worden, die derzeit im Stadtgebiet mehrere Aufträge erledigt. Er sei froh, wenn die Gemeindeverbindungsstraße, die bis ins Industriegebiet führt, wieder freigegeben wird.

Reparatur statt Ausbau

Für die Reparatur der Straßen im Dorf einigte sich der Ortsrat auf folgende Lösung: Man werde sich mit einer Reparatur behelfen, weil ein Ausbau nicht in Frage komme. Die Vahler schlagen vor, dass die Firma Mester wegen der neuen Maschine eingesetzt werden sollte.

Für den Pläckenweg, in dem sich ein dermaßen großes Loch befinde, dass schon ein kleiner See entstand ist, hieß es im Ortsrat, habe man die Zusage der Stadt, dass der Bauhof im Frühjahr zur Reparatur anrücke. Geplant sei, einen Abwasserschacht zu bauen und Kantenstein zu setzen und danach neu zu asphaltieren.

Bei den Wirtschaftswegen habe sich das gemeinsame Vorgehen bewährt, berichtete der Ortsbürgermeister, dass wieder Reserveschotter bestellt ist, den die Landwirte dann dort auftragen, wo es erforderlich wird. Horstmann lobte den Einsatz der Landwirte.

Vom Ortschaftsgeld für dieses Jahr – Vahle bekommt jährlich 3600 Euro von der Stadt – habe man aufgrund sparsamen Umgangs noch 2600 Euro übrig. Davon werde der Reserveschotter bezahlt und Rohre gekauft, mit denen der Graben vor dem Friedhof verbaut werden soll. So sollen die Parkmöglichkeiten verbessert werden. Der Einbau geschehe in Eigenarbeit.

Dann seien immer noch 1500 Euro übrig, die man in das nächste Jahr übertragen will, um die Pläckenweg-Reparatur mitzufinanzieren.

Im nächsten Jahr planen die Vahler, mit der Erneuerung der Inschriften am Ehrenmal zu beginnen und sich zudem nach Zuschussmöglichkeiten zu erkundigen.

Was als Alternative für die weiterhin verbotenen Brenntage möglich ist, darüber will sich der Ortsrat demnächst Gedanken machen. Tenor in der Sitzung: Der Ortsrat hätte gern Brenntage gehabt. (fsd)

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