Weiter positiver Trend: Plus von 1,2 Prozent bei Übernachtungen im Weserbergland

3,3 Millionen in den Betten

Steigende Gästezahlen: Vergangenes Jahr übernachteten fast 3,3 Millionen Touristen im Weserbergland. Archivfotos: nh

Hameln. Das Weserbergland wird bei Touristen immer beliebter und das touristische Wachstum hält weiter an. Vergangenes Jahr gab es 39 000 zusätzliche Übernachtungen wurden im vergleich zum Vorjahr, die Zahl der Übernachtungen insgesamt stieg damit um 1.2 Prozent auf 3,289 Millionen, meldet der Dachverband Weserbergland-Tourismus mit Sitz in Hameln.

„Das sind erfreuliche Ergebnis aus den vom Landesamt für Statistik Niedersachsen veröffentlichten Daten“, heißt es von Geschäftsführerin Petra Wegener. Der seit Jahren anhaltende positive Langzeittrend mit kontinuierlich steigenden Zahlen wurde somit noch weiter ausgebaut.

Neben den gestiegenen Übernachtungszahlen ist auch bei der Zahl der Gästeankünfte ein Zuwachs um 11 308 auf insgesamt 1,142 Millionen Ankünfte (plus 1,0 Prozent) zu verzeichnen. „Mit diesen Zahlen ist das beste Jahresergebnis seit Jahren erreicht worden“, so Wegener weiter. Mit rund 3,3 Millionen Menschen in den Betten des Weserberglandes wurde das Wachstum in der Region zwischen Solling und Hameln einmal mehr gesteigert.

Reiseregion wächst

Die Entwicklung der Übernachtungszahlen im Jahresverlauf verläuft in der statistisch betrachteten Region Weserbergland-Südniedersachsen entgegengesetzt zu anderen Reiseregionen. In den Monaten Juli bis September – in vielen Regionen Hauptreisezeit mit Zuwächsen – wurden beispielsweise Verluste erzielt.

Deutliche Zuwächse konnten hingegen in den Monaten Juni (plus 6,5 Prozent, absolut 20 316 Übernachtungen) und Oktober (plus 9,4 Prozent, absolut plus 26 208 Übernachtungen) gezählt werden. Die Reiseregion wächst außerdem überwiegend durch inländische Gäste und verzeichnet eine unterdurchschnittliche Aufenthaltsdauer von 1,1 Tagen (im Vergleich: Niedersachsen gesamt 3,1 Tage), heißt es vom Dachverband. .

Aus der vom Niedersachsentrend abweichenden Reisezeit und der kürzeren Aufenthaltsdauer ist zu vermuten, dass die Region oftmals als zusätzliche Reise und nicht als Haupturlaubsreise bereist wird, heißt es in der Analyse des Hamelner Büros.

Die angebotenen Aktiv-Themen Radfahren und Wandern treten in der Region danach mehr und mehr in den Vordergrund.

Radfahren und Wandern

„Wir werden unsere Marketingaktivitäten zu den Themen Radwandern, Wandern und ab diesem Sommer zum Thema ,Historisches Weserbergland’ konsequent fortführen, um weitere Gäste für einen Besuch oder auch einen längeren Aufenthalt im Weserbergland zu begeistern“ kündigt Geschäftsführerin Petra Wegener an. (jde)

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