Verlosungen und Programm gehen weiter

Uslar: Weihnachtsmarktbuden sind verschwunden

Gut besucht: Am letzten Weihnachtsmarkt-Wochenende zogen viele Besucher durch die Lange Straße von Bude zu Bude. Als Mitmach-Aktion lockte Speed-Biathlon auch etliche junge Leute. Foto: Schmidt-Hagemeyer

Uslar. Die Weihnachtsmarkt-Buden sind verschwunden, doch Glühwein und Bratwurst können die Besucher der Uslarer Innenstadt noch länger genießen.

Neben den täglichen Verlosungen bietet das Weihnachtsprogramm, das die Stadt Uslar unter Federführung von Jeanette Clemént und die Wirtschaftsinitiative Region Uslar gemeinsam auf die Beine gestellt haben, weitere Attraktionen.

„Mit den Besucherzahlen sind wir sehr zufrieden“, zog Christina Johanning von vierköpfigen Projektteam der Wirtschaftsvereinigung am Montag auf Nachfrage ein erstes Fazit. Dies gelte besonders für die Tage, die die Region Uslar mit Aktionen begleitete. Sie selbst sei täglich auf dem Weihnachtsmarkt gewesen, so Johanning. „Gefühlt war für mich der Besucherandrang am Samstag am größten.“ Doch die ganze vergangene Woche sei toll gewesen – „fast wie in alten Zeiten“.

Kettcar-Rennen

Vom Programm seien die Eiskletterwand und das Speed-Biathlon besonders gut angekommen und das auch bei vielen Jugendlichen. „Die Uslarer wollen aktiv sein“, so die Beobachtung. Die Region Uslar habe darauf reagiert und für Montag, 28. Dezember, einen weiteren Programmpunkt aufgenommen. Von 15 bis 17 Uhr soll es ein Kettcar-Rennen mit Geschwindigkeitsmessung für Kinder und Erwachsene geben.

Um 17 Uhr beginnt dann die große Verlosung, bei der als Hauptpreis ein Auto lockt. Für die Ziehung kommen alle Losnummern noch einmal in die Trommel. Unter allen Besuchern, die mit einem Stempel belegen können, dass sie die Weihnachtsmärkte in Uslar und Kammerborn besucht haben, werden außerdem je fünf kulinarische Preise des Gasthauses Gollart und des Hotels Menzhausen verlost.

Bis dahin werden die Verlosungen jeden Tag von einem anderen Uslarer Geschäft ausgerichtet. Es sei toll, was sich die Geschäftsleute hätten einfallen lassen, verspricht Johanning. Dass die Weihnachtsmarktbuden während des Landmarktes nur zum Teil und in den Vormittagsstunden der Samstage gar nicht geöffnet hatten, sei nicht zu verhindern, hieß es.

Es sei ohnehin nicht einfach, Anbieter mit attraktivem Kunsthandwerk zu bekommen. Mehrere Verkäufer betrieben ihre Stände nur in der Freizeit. Darum seien verpflichtende Öffnungszeiten durch die Stadt nicht durchsetzbar. „Ich persönlich fand das Niveau dieses Jahr gut und habe auch einige Geschenke gekauft“, lobte Johanning.

Aber es gebe immer Verbesserungspotenzial. Johanning: „Wir können noch dazu lernen“. Man habe schon Gespräche geführt und es gebe noch viele Ideen für die nächsten Jahre. Von Seiten der Region Uslar mit aktuell 70 Mitgliedern wünsche man sich, dass sich möglichst viele beteiligen. Auch Privatleute, warb Johanning, die sich für Uslar engagieren wollten, könnten Mitglied werden. (shx)

Mehr Infos unter: www.region-uslar.de

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