Das Wahmbecker Fest unter dem geschmückten Johannisbaum ist in der Region einmalig

Mittsommer an der Weser

Fest zur Sommersonnenwende: Unter dem bunt geschmückten Johannisbaum feierte die Chorgemeinschaft Weserlust aus Wahmbeck mit ihren Gästen. Foto: Röber

Wahmbeck. Das in der Region einzigartige Johannisbaum-Fest in Wahmbeck stand am Sonntag im Zeichen von Chorgesang und Geselligkeit. Neben dem Ausrichter, der Chorgemeinschaft Weserlust Wahmbeck, sangen auch die Chorgemeinschaft Adelöwe (Adelebsen, Lödingsen und Weende), der MGV „Polyhymnia“ aus Verliehausen und der Frauenchor Lödingsen. Zudem spielte der Wahmbecker Spielmannszug auf.

Das Programm, das mit dem Aufstellen des Johannisbaums und einer Andacht mit Pastor Mark Trebing begann, bot zudem eine Vorführung der „Einradblitze“ aus Bodenfelde. Für die Verpflegung sorgten die „Treckerfreunde Wahmbeck“ mit Herzhaftem vom Grill, Erbsensuppe sowie einem großes Kuchen-Büffet.

Johannisbaum

Das Johannisbaum-Fest ist eine alte Wahmbecker Tradition, die christliches und vor-christlichen Brauchtum vermischt. Pastor Trebing nahm in seiner Andacht auf die Rolle von Johannes dem Täufer Bezug. Ortsbürgermeister Jürgen Börke und Gemeindebürgermeister Mirko von Pietrowski erläuterten dann in ihren Grußworten, dass die Sommersonnenwende Hintergrund des Festes sei, und verwiesen auf die der keltischen Gottheit Freya zugeordnete Fruchtbarkeitssymbolik. Eben darum hingen auch die Eiergirlanden am sommerlich bunt geschmückten Johanniskreuz, hieß es. Das silberne Johanniskreuz auf goldener Stange ist auch Bestandteil des Wahmbecker Ortswappens. (rö)

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