Neue Radfahrerbrücke wird teurer und kostet 280.000 Euro

Arg Ramponiert: Die Fundamente der alten Flutmuldenbrücke sehen nicht mehr sehr vertrauenserweckend aus.

Bodenfelde / Lippoldsberg. Spätestens Anfang Mai soll mit dem Abriss der alten und dem Neubau der Fußgänger- und Radfahrerbrücke zwischen Lippoldsberg und Bodenfelde nur wenige Meter vom Ufer der Weser entfernt begonnen werden.

Das kündigte Architekt Klaus-Dieter Dolk (Ingenieurbüro Bick in Hofgeismar) bei der Baubesprechung am Mittwoch mit.

Im Auftrag der bauausführenden Firma Gebrüder Schönhoff (Brakel) sollen ab der 20. Kalenderwoche nach Muttertag die acht Löcher von einer Bohrfirma für die Fundamente gebohrt werden. Für die 26 Meter lange einteilige Stahlbetonbrücke ohne Zwischenstütze sind auf beiden Seiten jeweils vier sieben Meter lange Betonpfähle mit einem Meter Durchmesser nötig.

Der Grund: Die ersten vier Meter seien nur sandiger Boden, sagte Architekt Dolk. Erst danach stoße man auf eine Kiesschicht, die den Betonsäulen den nötigen Halt geben soll. Vor allem wegen der tiefen Bohrlöcher und der beachtlichen Säulen und eines zusätzlichen Bodengutachtens hat sich der Preis für den Brücken-Neubau auf 280.000 Euro erhöht. Bisher war von 200.000 Euro die Rede.

Zuschuss vom Land Hessen

Baubesprechung an der alten Brücke: Architekt Klaus-Dieter Dolk (Mitte) vom Ingenieurbüro Bick in Hofgeismar sprach mit allen Baubeteiligten am Mittwoch die letzten Details durch. Baustart für die Fundamente soll Anfang Mai sein. Fotos: Dumnitz

Finanziert wird der Neubau unter anderem mit einem Zuschuss von etwa 180.000 Euro vom Land Hessen. Den Rest der Kosten müssen die Gemeinden Wahlsburg und Bodenfelde sowie der Landkreis Northeim prozentual beisteuern. Die Brücke steht zu zwei Dritteln auf hessischem und zu einem Drittel auf niedersächsischem Gebiet.

Für Fußgänger und Radfahrer ist der Bereich der Baustelle ab den Ortsgrenzen Lippoldsberg und Bodenfelde komplett gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Montanbrücke und die Kreisstraße entlang der Firma ProFagus und umgedreht. Die neue Brücke ist vier Meter breit und hat nach der Montage des Geländers eine nutzbare Breite von drei Metern.

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