Verwaltung des Fleckens Bodenfelde kauft Spezialfahrzeug für 125 000 Euro

Neuer Unimog für Bauhof

Schlüsselübergabe: Am Freitag wurde der neue Unimog Typ U 318 an die Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde Bodenfelde übergeben. Bezirksleiter Hubert Telgmann (6. von links) gibt die Schlüssel an Bürgermeister Mirko von Pietrowski. Foto: Dumnitz

Bodenfelde. Mit 177 Pferdestärken ist der neue Mercedes Benz Unimog Typ U 318 der Gemeinde Bodenfelde vom Motor her deutlich besser ausgestattet als der alte Unimog U 90, der mit seinen 87 PS seit 1993 im Gemeindegebiet eingesetzt war. Für die vielfältigen Aufgaben ist das aber laut Bürgermeister Mirko von Pietrowski nötig.

Am Freitag wurde das Spezialfahrzeug von der Firma Ahlborn GmbH (Unimog Generalvertretung/Hildesheim) in der Weser-Gemeinde angeliefert. Die Mitarbeiter des Bauhofes, die das Fahrzeug fahren und bedienen sollen, wurden von einem Experten der Lieferfirma mehrere Stunden lang eingewiesen. Das ist auch nötig, denn die Technik des orangefarbenen Spezialfahrzeuges ist auf dem neusten Stand. Vom Joystick im Führerhaus bis hin zu dem Hydrauliksystem und der Handhabung.

Seit Jahren wurde die Ersatzbeschaffung von der Verwaltung des Fleckens vorbereitet und letztlich vom Rat beschlossen. Maximal 111 000 Euro für den Kauf sollen über Kredite getilgt werden, der Rest von 14 900 Euro kommt aus der Gemeindekasse, sagte Bürgermeister Mirko von Pietrowski bei der Übergabe des Fahrzeuges vor den Mitarbeitern des Bauhofes und einiger Ratspolitiker am Bauhof-Gebäude.

Die gesetzlich vorgegebene Nutzungsdauer für den neuen Unimog von neun Jahren mache sich in den folgenden Haushalten jeweils mit knapp 14 000 Euro bemerkbar. Der alte Unimog habe 21 Jahre gehalten. Jetzt sei eine Reparatur aber zu teuer und damit unwirtschaftlich. Auf dem Tacho werden 230 000 Kilometer und 14 867 Betriebsstunden angezeigt.

Altfahrzeug wird versteigert

Bürgermeister von Pietrowski will versuchen, das Altfahrzeug über eine Zoll-auktion meistbietend zu verkaufen. Er rechnet damit, dass die Gemeinde noch rund 3000 Euro dafür bekommt.

Das Neufahrzeug soll noch vor dem Winter um einen bestellten Salzstreuer und einen Anhänger ergänzt werden, sagte von Pietrowski. Der Bauhof sei jetzt technisch sehr gut ausgestattet und könne vor allem auch den bevorstehenden Winterdienst bald professionell erledigen.

Das Unimog-Allradfahrzeug soll bei den vielfältigen Arbeiten des Bauhofes eingesetzt werden. Universell einsetzbar müsse ein solches Fahrzeug auch sein, machte der Bürgermeister deutlich. Unterhaltungsarbeiten an Straßen, Wegen und Plätzen gehören ebenso dazu wie Erdarbeiten auf den Friedhöfen und der Winterdienst. (jde)

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