Neues Ufer für den Rehbach in Gierswalde im August

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Bernhard Ruwisch

Gierswalde. „Wir sind erstmal zufrieden.“ So drückte sich Gierswaldes Ortsbürgermeister Bernhard Ruwisch nach der Ortsratssitzung aus, nachdem es für die Ufersanierung des Rehbachs im Ort endlich eine Lösung gibt. Über drei Jahre hatte sich der Ortsbürgermeister mit seinem Ortsrat mit dem Thema beschäftigt.

Die Lösung lautet nun, dass die Ufer an der Uferstraße auf der Straßenseite im Bereich zwischen den Brücken komplett saniert werden, auf der anderen Seite etwa zu zwei Dritteln, berichtet Ortsbürgermeister Ruwisch über den Stand der Dinge. Dabei werde berücksichtigt, ob sich Anlieger beteiligen oder nicht.

Grund für die Sanierung war, dass die alte Uferbefestigung aus Beton und Sandstein bröckelig und beschädigt war. Jetzt ist geplant, so genannte Gabionen zu setzen. Das sind große Steinkörbe. Veranschlagt sind für das Sanierungsprojekt laut Ruwisch 160.000 Euro.

Start soll am 17. August sein

Der Plan ist nun, dass nach der Baugrunderkundung an den Ausschreibungsunterlagen gearbeitet wird. Das soll bis Ende April abgeschlossen sein. Für Mai und Juni ist das Ausschreibung- und Vergabeverfahren vorgesehen. Die Sanierung selbst soll zwischen dem 17. August und 6. November stattfinden.

Der Ortsrat hatte erstmals im März 2012 auf das Thema aufmerksam gemacht. Anfangs fehlte das Geld, dann folgten Probleme bei der Anliegerbeteiligung und ein längereres Hin und Her, erinnert Ortsbürgermeister Ruwisch, bei dem der Fall inzwischen einen ganzen Aktenordner füllt.

Nach der Ortsratssitzung am Mittwochabend hoffen Ruwisch und der Gierswalder Ortsrat nun, dass die Termine auch eingehalten werden.

Über die Verwendung des Ortschaftsgelds für 2015 erzielte der Ortsrat Einigkeit. Es stehen zur Verfügung für die Repräsentation 170 Euro, für den Spielplatz 150 Euro, für Grünflächen 100 Euro, für die Unterhaltung von Straßen und Wegen mit Guthaben aus den Vorjahren 4354,86 Euro, für die Wirtschaftswege 1200 Euro, davon 600 Euro aus dem Vorjahr.

Schotter statt Asphalt

Das Geld soll eingesetzt werden, um den Bürgersteig am Tannenweg zu erneuern, und zwar mit Schotter statt mit Asphalt. Zudem soll der Graben an der Uferstraße geöffnet werden. Ferner soll an der Schwalbenbreite eine Grünfläche verkleinert, mit Schotter aufgefüllt und als Parkplatz genutzt werden.

Kritik am Friedhof

In der Einwohnerfragestunde kam Kritik am Friedhof auf: Er befände sich in einem schlechten Zustand. Der Ortsrat will sich mit dem Problem an die Kirche wenden, die laut Ortsrat als Besitzerin zuständig sei.)

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