Neujahrsempfang in Bodenfelde: Bürgermeister freut sich über mehr Kinder

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Volles Haus: Der zweite Neu Jahresempfang der Gemeinde Bodenfelde fand im Saal des Gasthauses Kempe statt, der noch bis vor kurzem nicht zur Verfügung stand.

Bodenfelde. Mirko von Pietrowski hatte allen Grund zum Strahlen. Zum Neujahrsempfang im Saal des Gasthauses Kempe hatten sich so viele Bodenfelder und politische Prominenz eingefunden, dass sogar alle Stehplätze besetzt waren. Die Gäste freuten sich über ein Programm mit viel Musik und wenigen Reden.

Erst zum zweiten Mal überhaupt findet ein Neujahrsempfang in Bodenfelde statt, sagte der Bürgermeister, der unter den 440 Gästen zahlreiche Vertreter aus der Politik, Bundestagsabgeordnete und die niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt begrüßte.

Es sei etwas Besonderes, dass der Empfang in einem Saal stattfinde, der noch bis vor kurzem leer gestanden habe. Dank der neuen Besitzer, dem Gastronomen-Ehepaar Sami und Maria Reslan, sei dies jetzt wieder anders.

Gleichzeitig sei es mit Hilfe von Sponsoren gelungen, dass die ganze Veranstaltung den Steuerzahler keinen Cent koste, so von Pietrowski. Er appellierte an die Gäste, die heimische Wirtschaft zu unterstützen. Nur so könne Bodenfelde ein attraktiver und lebenswerter Ort bleiben.

Der Bürgermeister bedankte sich bei allen Helfern, die die aktuell 55 Flüchtlinge im Ort dabei unterstützen, sich einzuleben und von ihren teilweise schrecklichen Erlebnissen zu erholen.

Gleichzeitig warnte er vor jeglicher Ausgrenzung, die der Nährboden der Radikalisierung sei. Wer helfen möchte, findet dazu in Bodenfelde viel Gelegenheit, so eine Erkenntnis des Bürgermeisters. Auch das Freibad als Bürgerbad benötige Helfer, sie seien unverzichtbar, um dessen Zukunft zu sichern. Im letzten Jahr, so die positive Meldung aus dem Freibad, seien mit rund 15 000 Badegästen mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr gekommen.

Für 2016 kündigte von Pietrowski den Neubau des Feuerwehrhauses als herausragendes Thema an. Die große Herausforderung über dieses Jahr hinaus sei, trotz des demographischen Wandels überlebensfähig zu bleiben.

Ein Lichtblick sei dabei die steigende Zahl der Kinder in der Gemeinde. Dies habe dazu geführt, dass aktuell fast jeder Kindergartenplatz belegt sei und man überlege, eine Kindergartengruppe in Wahmbeck zu erweitern. Mit schnellem Internet und attraktiven Verkehrsverbindungen in die gut zu erreichenden Mittel- und Oberzentren stünden die Chancen für die Zukunft gut. Lethargie und Resignation dagegen würden nicht weiterhelfen. (zyp)

Neujahrsempfang in Bodenfelde lockt 400 Gäste

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