Veranstaltungen von Ortsrat und Dorfgemeinschaft

Dinkelhäuser Ortsbürgermeister klagt über wenig Interesse

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Der Singkreis Dinkelhausen gab beim Neujahrsempfang im Dorfgemeinschaftshaus ein Ständchen.

Im Landkreis Northeim klagt der Dinkelhäuser Ortsbürgermeister über zu wenig Interesse an Veranstaltungen von Ortsrat und Dorfgemeinschaft.

Er stellte als Ortsbürgermeister und Vorsitzender des Vereins Dorfgemeinschaft aber auch fest, dass das Interesse und die Beteiligung an den Veranstaltungen im Dorf teilweise recht wenig war. Eine gute Dorfgemeinschaft funktioniere nur, wenn sich alle einbringen, denn das sei auch Motivation für die vielen ehrenamtlichen Helfer.

In seinem Rückblick wehrte sich Klinkermann gegen Kritik am Ortsrat. Der arbeite effektiv. Er wehrte den Vorwurf ab, viele Gräben wären zu. Unter anderem seien die Wege zum Kuhstall und an der Wasserentnahmestelle gemacht worden, zudem Büsche geschnitten und weggeräumt – an vielen Stellen.

Das wurde in der Vergangenheit erreicht 

Zudem habe er die Algen der Ehrenmäler auf dem Friedhof entfernt. Um das Säubern der Mauer an der Hauptstraße habe sich Manfred Klanke gekümmert, um die Bepflanzung Ilse Borchert und Vera Klanke. Klinkermann lobt ferner den Einsatz von Albert Borchert an der Mauer und am Dorfgemeinschaftshaus. Das tägliche Gießen übernahm Klinkermann wieder selbst.

Er bedauerte, dass die Beteiligung an den Seniorennachmittagen nachlasse, obwohl es genügend Mitbewohner gebe, die teilnehmen könnten. Erfreut zeigte er sich, dass der Neujahrsbock wieder stattfand, zwar ohne Strohkleid, dafür in modernem Gewand. Wichtig sei, dass alle – Einwohner, Helfer und Initiatoren – den Spaß nicht verlieren und der Brauch erhalten werde.

Das konnte Klinkermann nicht nachvollziehen 

Klinkermann berichtet ferner vom Wiederaufbau des alten Buswartehäuschens neben der Stelle, auf der das neue Häuschen aufgestellt werden soll und auf das man seit Oktober wartet. Unverständnis zeigte er darüber, dass am Osterfeuer schon Grünschnitt gelegen habe: „Das ist ein Brauchtums- und kein Entsorgungsfeuer.“

Vor dem 1. April sei es verboten, Grünschnitt dorthin zu bringen, zumal das Bankett und der Weg noch bearbeitet werden sollen. Der Baumschnitt sei abgefahren, auch die eingesammelten Christbäume werden erst nach dem 1. April zum Osterfeuer gebracht. 

Klinkermann droht mit Anzeigen 

Klinkermann kündigte an, den anzuzeigen, der vorher Grünschnitt bringe. Früher, so Klinkermann, wurde vorher beim Ortsbürgermeister gefragt. Jetzt sei ein Ostersamstag vorgefahren und habe gefragt, ob sein Grünmüll denn auch aufs Feuer gepackt wurde.

Dabei wäre ein Dank angebracht, auch dafür, dass sich immer wieder Helfer finden, die das Osterfeuer aufbauen. Er dankte ausdrücklich allen, die 2019 mitgeholfen haben, unter anderem der Feuerwehr für die gute Zusammenarbeit.

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