Ortsrat Allershausen beteiligt Einwohner per Fragebogen

Vielbefahren: Die Ladestraße in Allershausen. Archivfoto: Dumnitz

Allershausen. Im Dorf gibt es jede Menge zu tun. Das ist das Ergebnis der Ortsbegehung, die der Ortsrat Allershausen auf seiner jüngsten Sitzung vorstellte. Mit den Antworten auf einen Fragebogen an alle Einwohner erhoffen sich die Mitglieder Anregungen aus der Bevölkerung.

Von den 600 Einwohnern Allershausens (Stand 31.12.2016) hatten sich ganze neun auf den Weg gemacht, um der öffentlichen Sitzung des Ortsrates in der Dorfgemeinschaftsanlage zu folgen. Die war nicht nur akribisch vorbereitet, sondern mit einem zusätzlichen Vortrag von Martin Adolph zum Angebot der Stadtwerke mit zwei Stunden auch außergewöhnlich lang.

Ortsbürgermeister Reinhard Möller hatte alle Unterlagen und die Tagesordnung auf seinem Laptop gespeichert und per Beamer an die Wand geworfen. Auf diese Weise konnten alle Anwesenden der mit vielen Bildern und Texten dokumentierten Ortsbegehung folgen, die der Ortsrat noch im Dezember vergangenen Jahres gemacht hatte.

Bilder als Dokumente

Darauf zu sehen war unter anderem, dass der Schwerlastverkehr auf der Ladestraße nicht ohne Folgen für deren Pflasterung ist, die sich in einigen Bereichen löst. Einen Sonderfall stellen die stark beschädigten Wege am Bahnhof dar. Hier sei eine Neugestaltung des Vorplatzes durch die Stadt geplant, informierte Ortsratsmitglied Thomas Becker, die bereits seit zwei Jahren auf der Prioritätenliste stehe.

Einmal mehr auf der Tagesordnung stand die Regenwasserumleitung im Bereich des Bahndurchlasses am Steimker Weg. In der Vergangenheit hatte es immer wieder Überschwemmungen auf angrenzenden Grundstücken gegeben, die durch einen provisorisches Querbauwerk teilweise behoben werden konnten. Da dieses Bauwerk nach einem Gutachten aber wasserrechtlich nicht genehmigungsfähig sei, werde hierfür eine neue Lösung gesucht, informierte Möller.

Stellung nahm der Ortsrat auch zu den geplanten Windkraftanlagen auf dem Sömmerling: Er werde sich dazu ablehnend äußern, so Möller. Anhand von Karten zur Schallbelastung und Schlagschatten hatte Thomas Becker gezeigt, dass diese Teilbereiche des Dorfes durchaus beeinträchtigen könnten. Becker wies auch darauf hin, dass in zwei Jahren das Repowering (Kraftwerkserneuerung) der bereits vorhandenen Windräder auf dem Sömmerling anstehe.

Aufrüsten der Windräder

Das bedeute voraussichtlich die Stilllegung von zwei der vorhandenen vier Windkraftanlagen, wobei die zwei verbleibenden auf doppelte Höhe von dann 150 Meter aufgerüstet würden.

Zum Abschluss der Sitzung lud Möller alle Einwohner zum Putz- und Müllsammeltag ein, der am Samstag, 1. April, stattfinden soll. (zyp)

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