Ortsrat Kammerborn spart Geld für die Sanierung der Sieckstraße

Kammerborn. Die Sanierung der Sieckstraße steht ganz oben auf der Liste der Projekte, die der Ortsrat Kammerborn dieses Jahr mit dem Ortschaftsgeld realisieren will. Die Straße brauche eine neue Decke, sagte Ortsbürgermeister Roland Gruhne auf Nachfrage nach der jüngsten Ortsratssitzung.

Ob eine neue Asphaltschicht ausreicht oder ob auch der Untergrund der Straße reparaturbedürftig ist, ist aktuell noch unklar. Für das Vorhaben hat der Ortsrat 1000 Euro aus dem Budget des vergangenen Jahres gespart, so dass nun insgesamt 3000 Euro verbaut werden können.

An Mitteln zur Erhaltung der Feldwege hat der Ortsrat 750 Euro eingeplant. Wegen der finanziellen Unterstützung der Jagdgenossenschaft stehen zusammen gerechnet 2500 Euro zur Verfügung.

Auf Unterstützung der Einwohner setzt der Ortsrat bei Arbeiten am Kriegerdenkmal, wo unter anderem zwei trockene Bäume entfernt werden sollen. Mithilfe der Einnahmen will man Verbesserungen an der Grillhütte – Stadthalle genannt – realisieren. Dabei geht es um eine Schiebetür am Anbau und einen besseren Zugang zu den Toiletten für Gäste mit Rollator.

Nicht durch das Ahletal

Außerdem informierte der Ortsbürgermeister in der öffentlichen Sitzung über ein Treffen mit dem Ortsräten Sohlingen und Schönhagen. Ein Punkt, der alle drei Ahledörfer betrifft, ist die Streckenführung der B 241 im Zusammenhang mit der angestrebten Umgehung für Uslar. „Wir sind gegen die Fortführung der Trasse durch das Ahletal“, sagt Gruhne. Man plädiere stattdessen für eine Weiterführung der Umgehung um die Ahleorte herum Richtung Bodenfelde.

Ein gemeinsames Anliegen von Kammerborn und Sohlingen ist der Ausbau eines 600 Meter langen Wirtschaftsweges zwischen beiden Orten. Gruhne hofft auf Fördergeld aus dem EU-Programm Leader plus. Doch das ist eigentlich für neue Wege bestimmt. Es müsse geklärt werden, ob das Projekt nicht trotzdem gefördert werden könne, sagte der Ortsbürgermeister und verwies darauf, dass die Wirtschaftswege für immer größere Maschinen der Landwirte hergerichtet werden müssen. (shx)

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