Radikaler Strauchschnitt soll verhindert und Grünpflegearbeiten kontrolliert werden

Ortsrat will mehr mitreden

Sohlingen. Mit Rückstellungen aus den vergangenen Jahren stehen dem Ortsrat Sohlingen für das kommende Jahr laut Aussage von Ortsbürgermeister Hartmut Filmer rund 10 000 Euro zur Verfügung. Das rechnete Filmer in der öffentlichen Sitzung am Mittwoch vor einem Dutzend Zuhörern im Dorfgemeinschaftshaus vor.

Über die Verwendung will das Dorfgremium noch beraten. Ortsratsmitglied Bernd Reinke regte erneut an, dass allen Lokalpolitikern die Zahlen in schriftlicher Form vorgelegt werden sollen. Reinke beschwerte sich, dass Filmer die Zahlen ablese und die anderen Ortsratskollegen nichts vorliegen haben. Die Anregung will Filmer aufgreifen.

2015 stehen wohl einige Reparaturen an den Straßen im Ort an. Wo was gemacht werden soll, will der Ortsrat festlegen, wenn die Baumaßnahmen im Dorf für das Nahwärmenetz abgeschlossen sind. Filmer lobte, dass bisher „einwandfrei und zügig“ gearbeitet werde. Mehrheitlich stimmte der Ortsrat dem Vorhaben zu, die Nahwärmeleitung an der unteren Ahle oberirdisch parallel zur Brücke zu verlegen. Eine Druckleitung (Düker) unter dem Bachbett erscheine zu teuer.

Kontrolle bei Mäharbeiten

Etwa 1000 Euro sollen dieses Jahr noch für etliche Tonnen Schotter und Kies für die Wege auf dem Friedhof ausgegeben werden. Das Material soll in den nächsten Wochen angeliefert und dann vorwiegend in Eigenleistung eingebaut werden.

Die Rasenfläche am alten Bahnhof in Sohlingen soll nach dem Votum des Ortsrates wieder im Mähplan der Stadt Uslar aufgenommen werden. Zwischenzeitlich hatte der Betreiber eines ehemaligen Imbissbetriebes die Fläche mit gemäht. Jetzt gebe es andere Verhältnisse und die städtische Fläche müsse wieder selbst gepflegt werden.

Ortsratsmitglied Heike Mittelstädt sagte, dass die Einhaltung der an eine Firma aus Einbeck vergebenen Mäharbeiten kontrolliert werden müssten. Ihr Eindruck sei, dass nicht überall nach den getroffenen Vereinbarungen gearbeitet werde.

Mitbestimmen will der Ortsrat auch wieder mehr bei Pflegearbeiten an Bäumen und Büschen im Dorf und der Gemarkung. Ortsratsmitglied Wilhelm Wedekind sagte, dass ein Radikalschnitt von gewerblichen Betrieben, die „beim Stauchschnitt auf Profit aus sind“, nicht noch einmal kritiklos hinnehmbar sei. (jde)

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