Schlarper Lokalpolitiker fordern Ausbesserung der Schäden durch B 241-Straßenbau

Ortsrat wünscht Regulierung

Schlarpe. Die Menschen im Uslarer Land freuen sich über die neue Bundesstraße 241 über den Bollert, die Lokalpolitiker im Ortsrat Schlarpe sind verärgert. Nicht wegen der neuen Straßen, sondern darüber, dass die von den bauausführenden Schäden etwa auf Wirtschaftswegen bisher gar nicht oder nur schleppend repariert werden.

Während der jüngsten öffentlichen Sitzung des Gremiums vor 13 Zuhörern in der Dorfgemeinschaftsanlage machte Ortsbürgermeister Berthold Ruwisch deutlich, dass er mit seinen Nachfragen nach einer Regulierung nicht nachlassen werde. Schließlich gehe es um Schäden durch Baustellenfahrzeuge und schwere Lastwagen, die von Fremdfirmen auf den Straßen und Wegen angerichtet wurden, für dessen Unterhaltung unter anderem der Ortsrat mit seinem sowieso knappem Verfügungsgeld verantwortlich sei.

Die Schäden seien alle festgestellt und dem Baubetrieb der Stadt Uslar mit der Bitte um Bearbeitung weitergeleitet worden, hieß es. Für einige Schäden sei auch schon geklärt, wer die Reparatur bezahlt, sagte Ruwisch. Man werde in der Angelegenheit auf alle Fälle am Ball bleiben.

Ortstermin für Begehung

Von der Straßenbaubehörde abgelehnt wurde laut Ortsbürgermeister der Einbau von nachträglichen Schallschutz-Maßnahmen an der neuen Bundesstraße zum Dorf hin.

Die anderen Schäden auf den Straßen im Heidelbeerdorf wollen sich die Ortsratsmitglieder gemeinsam ansehen. Der Rundgang beginnt am Dienstag, 3. April, um 17.30 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus.

Danach soll entschieden werden, für welche Reparaturen das Ortschaftsgeld ausgegeben werden muss. „Wir haben einige Frostschäden auf den Dorfstraßen,“ sagte Berthold Ruwisch. Man müsse sehen, wo die Löcher am tiefsten sind. Alles werde man dieses Jahr sicher nicht schaffen. (jdx)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.