Doppelte Freude: Schlarper feiern Fortschritt der Arbeiten am Dorfgemeinschaftshaus

Party auf neuen Stühlen

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150 neue Stühle: Stephan Hennecke (links) und Andreas Stänger vom Trägerverein der Dorfgemeinschaftsanlage freuen sich mit den Helferinnen vom Kuchenbuffet über die neuen Stapelstühle.

Schlarpe. Eigentlich wollte der Trägerverein der Dorfgemeinschaftsanlage Schlarpe mit der „Stuhlparty“ die 150 neuen Stapel- stühle gebührend feiern. Tatsächlich gab aber auch die fast fertig renovierte Fassade Anlass zum Feiern.

Über 20 Torten hatten eifrige Freiwillige gebacken, die großen runden Tische waren festlich eingedeckt. Da passte es ganz gut, dass es doppelten Anlass zur Freude gab. Trägervereinsvorsitzender Andreas Stänger entschied sich kurzerhand, in seiner Ansprache auf beide Projekte, die der Verein mit vielen Helfern vorantreiben konnte, einzugehen.

Bislang hatten die Schlarper und ihre Gäste zwar nicht auf dem Fußboden gesessen, aber es gab immer nur ein Sammelsurium an Stühlen, die für größere Veranstaltungen zusammengetragen wurden. Um einen ordentlichen Veranstaltungsraum – zum Beispiel für den Kindergarten und die Schule in Volpriehausen – zu haben, seien die neuen Stühle nötig geworden, so Stänger.

Da der Saal im mittlerweile bis auf das Dachgeschoss vollständig sanierten Gebäude immer häufiger auch von fremden Gästen für Veranstaltungen genutzt werde, lohne sich die Investition. Ohne Hilfe habe man diese aber nicht stemmen können und so bedankte sich der Vorstand bei der Sozial- und Sportstiftung des Landkreises für einen Zuschuss von über 40 Prozent des Anschaffungspreises.

Fassade ist fast fertig

Dass die Fassade bereits zum 700. Geburtstag Schlarpes im Juli fertiggestellt sein wird, ahnte in Schlarpe Anfang des Jahres noch keiner. Auf der Jahreshauptversammlung habe man noch keinen detaillierten Plan gehabt, wann das Projekt angegangen werden könnte. Der Vorstand entschied aber, zur finanziellen Unterstützung einen Antrag an die Denkmalstiftung zu richten.

Die schnelle Zusage der Stiftung habe dann alle überrascht, zumal die notwendige finanzielle Eigenleistung bei Inanspruchnahme der Zuschüsse gar nicht eingeplant gewesen sei. Also habe man einen Kredit aufnehmen müssen, um die Gelder nicht verfallen zu lassen. Weil aber so viele helfende Hände in Schlarpe mit anpacken, ging die Arbeit schnell voran.

An einem Tag wäre es so möglich gewesen, alle Gefache herauszureißen, berichtete Stänger. Wie die neue Fassade aussieht und wie wenig noch fehlt, bis sie komplett fertig ist, davon konnten sich alle Besucher der Stuhlparty selbst überzeugen. Ein Teil des Gerüstes ist bereits abgebaut. Wo das Gerüst noch steht, ist schon deutlich zu sehen, dass die Arbeiten fast beendet sind.

Stänger, der auch die Glückwünsche von Bürgermeister Torsten Bauer und Ortsbürgermeister Gerd Kimpel entgegen nehmen konnte, bedankte sich einmal mehr bei den Helfern, dem Landkreis Northeim sowie der Stadt Uslar. Ohne deren Unterstützung und die Hilfe von Uslarer Geschäftsleuten seien die vielen Ideen, die Anlage weiter zu verbessern, nicht zu verwirklichen.

Am Samstag konnte Stänger jedoch nichts mehr zu verbessern finden. Mit Sahnetorte im Bauch und musikalischer Unterhaltung von Alenas Chor Generation und den Plattsingers saßen die zahlreichen Gäste zufrieden ganz bequem auf den neuen Stühlen. (zyp)

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