Christdemokraten ist die Südniedersachsen-Hilfe der Landesregierung viel zu wenig

CDU für Plan mit der EU

Wachstumsstrategie Südniedersachsen: Darum ging es beim Kaminabend des CDU-Wirtschaftsrates in Uslar, im Bild (von links) Dirk Steffens, Sektionssprecher, Landesgeschäftsführer Jan Christian Janßen, Uslars Bürgermeister Torsten Bauer und Referent Uwe Schünemann. Foto: Schneider

Uslar. Die Christdemokraten haben bei einem Kaminabend im Hotel Menzhausen in Uslar deutlich gemacht, dass sie vom Südniedersachsen-Plan der Landesregierung gar nichts halten und vielmehr für das integrierte, territoriale Investitionsprogramm (ITI) Südniedersachsen einstehen, ein Förderprogramm der EU.

Das hat der ehemalige Innenminister Uwe Schünemann als Referent eines Kaminabends herausgestellt. Zu der Veranstaltung hatte der Sektionsvorstand Südniedersachsen des Wirtschaftsrates der CDU im Landesverband Niedersachsen eingeladen. Schünemannn, heute Landtagsabgeordneter und Leiter der CDU-Ideenwerkstatt Südniedersachen, kritisierte, dass der Plan der Landesregierung vorab nicht einen Cent gewähre und wenig darauf abziele, neue Arbeitsplätze zu schaffen. Das wäre eine Katastrophe, wenn nichts fruchte, sagte Schünemann vor den Christdemokraten aus dem Uslarer Land und der Nachbarregionen. Das EU-Programm, für das die CDU für Südniedersachsen plädiere, sei vom Umfang wesentlich größer.

Wichtig ist nach Ansicht des Referenten, ganz gezielt vorzugehen und darauf zu reagieren, dass Südniedersachsen heterogen geprägt sei: In dem Bereich seien zwei Industrie- und Handelskammern zuständig, zwei Handwerkskammern und zwei Ämter für Regionalentwicklung.

Sinnvoll sei es, so Schünemann, eine GmbH oder Körperschaft zu gründen als Invest-Agentur mit den Kommunen, Unternehmen und Hochschulen unter einem Dach. Das Ziel sei die Ansiedlung von Forschung und Entwicklung, Tourismus und einer Gesamt-Marketing-Strategie. Und mit dieser Agentur gebe es dann auch nur noch einen Ansprechpartner. (fsd)

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