Mitglieder der Luftsportvereinigung Solling warten ihre Segelflugzeuge selbst

Polieren für die Gleitzahl

Typische Arbeit nach der Flugsaison: Mitglieder der Luftsportvereinigung Solling polieren die Tragfläche eines Segelflugzeugs. Foto: nh

Uslar. Seit dem Ende der Flugsaison im Oktober läuft bei der Luftsportvereinigung (LSV) Solling die jährliche Wartung der Flugzeuge, die nun fast abgeschlossen ist. Egal ob Boeing, Airbus oder Segelflugzeug – für alle Flugzeuge sind regelmäßige Wartungen von den Herstellern und der Europäischen Agentur für Flugsicherheit EASA vorgeschrieben, für Segelflugzeuge einmal jährlich.

Ausgebildete Werkstattleiter

Diese Wartung dürfen die Segelflieger in ihrer Werkstatt selbst erledigen. Die LSV hat für diese Arbeiten speziell ausgebildete Werkstattleiter, die die Arbeiten erledigen und beaufsichtigen.

Schwerpunkt ist die Kontrolle der Segelflugzeuge auf Beschädigungen, die Wartung der gesamten Steuerung, der Bremsen sowie die Kontrolle der Bordinstrumente. Zum Schluss werden alle Flugzeuge penibel gereinigt und poliert.

Das Polieren der Tragflächen ist dabei besonders wichtig, da bereits kleinste Verunreinigungen die guten Gleiteigenschaften der Segler - die Piloten sprechen von der Gleitzahl - spürbar verschlechtern.

Im März findet die jährliche Nachprüfung statt. Dann nimmt ein Flugzeugprüfer des Luftfahrtbundesamtes die Segelflugzeuge noch einmal genau unter die Lupe. Für die Piloten steht bis dahin noch die Wartung der Startwinde an, die dann ebenfalls geprüft wird. (red)

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