Chemiker eröffnete die Projektwoche am Gymnasium zum Thema Alternative Energien

Prof. Wodtke warnt die Welt

Energiebilanz und Heizen mit Holz: Darüber informierten diese Schülerteams während der Projektwoche am Gymnasium Uslar, im Bild von links Paula Trillhaas, Hannah Meroth, Jule Rackwitz, Leonie Reck, Emma Köster, Line Rehwald und Hendrik Paul. Foto: Röber

Uslar. Ein hochkarätiger Redner hat am Gymnasium Uslar die Projektwoche für den 9. Jahrgang zum Thema „Alternative Energien“ eröffnet: Prof. Alec Wodtke. Der aus Amerika stammende Chemiker leitet einen Bereich am Max-Planck-Institut für bio-physikalische Chemie und ist Professor an der Uni Göttingen.

Sein Vortrag stellte globale Zusammenhänge bezüglich fossiler Brennstoffe und der ökologischen Konsequenzen dar: „Wir müssen nicht die Welt retten, wir müssen uns retten!“

Bei 30 vorgeschlagenen Themen, aus denen 19 Teams auswählten, waren viele dabei, die das Energie-Thema mit lokalem oder persönlichem Bezug behandelten. So betrachtete ein Team den Energieverbrauch am Gymnasium und fand Einsparmöglichkeiten, ein anderes untersuchte die auch im Solling beliebte Energiegewinnung aus Holz. Weil die Schüler zum Ende ihrer Projekte Vorträge halten sollten, trainierten sie dabei auch Teamwork, fächerübergreifendes Arbeiten und Präsentationstechniken.

Kontakte mit Berufsfeldern

Lehrerin Dr. Sigrid Schwarzer, die die Projektwoche mit betreute, betonte, dass im Rahmen der Projekte auch erste Kontakte mit zukunftsträchtigen Berufsfeldern entstünden.

Schulleiter Dr. Hermann Weinreis sieht die Projektwoche als Teil der ökologischen Ausrichtung des Gymnasiums, das ja soeben wieder als Umweltschule in Europa zertifiziert worden ist.

Und die Schüler? Sie fanden sich sehr stark gefordert, haben dies aber angenommen, gemeistert und gute Präsentationen abgeliefert, hieß es. (rö)

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