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Prosit auf das neue Jahr - MTV Eschershausen Gastgeber für Empfang mit 90 Gästen

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Von: Jürgen Dumnitz

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Stoßen mit der Dorfgemeinschaft an: Die MTV-Vorstandsmitglieder Annegret Olschewski (von links), Axel Horstmann, Dieter Fischer, Yvonne Idahl und Andreas Johanning hatten zum Neujahrsempfang in die Vereinssporthalle eingeladen und freuten sich über den guten Zuspruch.
Stoßen mit der Dorfgemeinschaft an: Die MTV-Vorstandsmitglieder Annegret Olschewski (von links), Axel Horstmann, Dieter Fischer, Yvonne Idahl und Andreas Johanning hatten zum Neujahrsempfang in die Vereinssporthalle eingeladen und freuten sich über den guten Zuspruch. © Jürgen Dumnitz

Eschershausen – Krieg, Corona und die damit einhergehende Krise bestimmten die Reden beim Neujahrsempfang in Eschershausen, zu dem der Vorstand des MTV Eschershausen nach zweijähriger Zwangspause eingeladen hatte. Rund 90 Einwohnerinnen und Einwohner waren der Einladung gefolgt und hörten sich an, was die Redner zu sagen hatten. Nach dem gemeinsamen Anstoßen aufs neue Jahr gab es zum Abschluss Kaffee und Kuchen zu den Gesprächen an den Tischen.

Ortsbürgermeister Jens Wasmund rief in seiner Rede dazu auf, trotz der schwierigen Lebensumstände nicht trost- oder hoffnungslos zu sein. Er empfahl eine optimistische Herangehensweise. Um die gewünschten Ziele für das Dorf über die Stadtverwaltung in Uslar zu erreichen, müsse er auch immer wieder klingeln, klopfen und nachfragen, sagte Wasmund in der Sporthalle des MTV. Verbesserungen habe es auf dem Friedhof und auf dem Spielplatz gegeben und auch die Unterhaltung der Feldwege sei zufriedenstellend.

Dieses Jahr stehe die Verbesserung des Gehwegs am Mühlenfeldweg vor dem Ehrenmal auf der Wunschliste und man wolle einen Dorfflohmarkt organisieren. Ausdrücklich begrüßte Wasmund zwei Neubürger des Dorfes, die ein Haus gebaut und dort inzwischen auch eingezogen seien. Er wies auf den gut gefüllten Jahreskalender des Dorfes hin und wünschte sich Ideen und Leute, die das Leben im Ort mitgestalten wollen.

Tanja Meisel vom Posaunenchor sagte, dass die Coronavirus-Einschränkungen für die Musiker des Vereins eine Herausforderung gewesen seien. Sie hofft, dass der Posaunenchor und das Leben im Dorf wieder zur Normalität zurückkehren.

Mark Beermann ist seit Oktober Ortsbrandmeister und berichtete von drei Einsätzen im vergangenen Jahr. 790 Stunden hätten die Freiwilligen in der Feuerwehr für die Sicherheit der Einwohner bei Übungs-, Schulungs- und Einsatzdiensten geleistet. Er nutzte die Gelegenheit, für Nachwuchs zu werben.

Als Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins erinnerte Heinrich Wasmund an die Maifeier, das Osterfeuer und das Erntedankfest im Ort. Heimat und Brauchtum seien ein „wertvolles Gut“ in der Dorfgemeinschaft und deshalb werde sich der Verein auch weiterhin unter anderem um Info- und Wanderschilder, Ruhebänke und öffentliche Plätze kümmern, versprach er. Walter Haffke vom örtlichen Kapellenvorstand hob die abgeschlossene Innensanierung der Kapelle hervor und dankte dem MTV, der seine Halle während der Bauarbeiten für Gottesdienste zur Verfügung gestellt hatte. Ortsheimatpfleger Günther Kaffka warb für die Nutzung und Belegung der Dorfgemeinschaftsanlage in der alten Schule, die man auch für Feiern mieten kann.

Von Jürgen Dumnitz

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