Von Menschenfängern und Lichtgestalten

Nacht der Kultur: Rattentanz und viel Kunst

Uslar. Als Höhepunkte der Gemeinschaftsaktion von Uslarer Einwohnern, Künstlern und Vereinen erwiesen sich einmal mehr die künstlerischen, musikalischen und darstellerischen Darbietungen bei der Nacht der Kultur am Samstag in der Uslarer Innenstadt.

Märchenerzählerin Hilde Matalla machte den Anfang mit ihren Grimm-Märchen für Erwachsene im Gewölbekeller des alten Rathauses. Die Montagsbläser des Posaunenchors Eschershausen begeisterten in der mit Tüllzelt und farbigem Licht geschmückten Johanniskirche mit ihren Liebesliedern. Auch die Weltmusik der Gruppe Wolkenlos füllte später die Kirchenbänke. Im Gitarreninstitut Gloger im Gemeindehaus wurde es eng. Fans ließen sich zum singen und spielen anregen. In der Volksbank strahlte Geschäftsstellenleiter Florian Frank, als Lehrer Bernd Homeyer heitere und hintergründige Texte im vollbesetzten Kassenraum vortrug und dabei musikalisch von den Musiklehrern Tanja Hesprich und Christoph Kloppmann begleitet wurde.

Drei Schauspieler des Maskentheaters PasParTout zogen an der Amtsscheune der Stadtwerke die Zuschauer als Ratten in ihren Bann. Gegenüber konnten sich die Gäste von den literarischen Fähigkeiten Uslarer Nachwuchsautoren überzeugen, die im Haus der Schädlingsbekämpfung eigene Kurzgeschichten und Gedichte vortrugen.

Museumsleiter Daniel Althaus gab Erklärungen zur Sonderausstellung „Eisen aus Uslar“ ab und im Nebengebäude des Museums freuten sich Malerinnen vom Verein Art Uslar über zahlreiche Besucher.

Bis in den späten Abend waren laut Gaby Scholz vom Verein Arte-Events rund 500 Menschen in Uslar in Sachen Kunst unterwegs. Davon profitierten auch die Gastronomen und Geschäftsleute, die vorwiegend Bilder verschiedener Künstler präsentierten.

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