Sanierungsarbeiten am Bodenfelder Freibad sind im Zeitplan

Das Dach wird gerichtet: Zimmermeister Jan Teuteberg (vorn) ließ sich die Balken für die Dacheindeckung des Gebäude-Anbaus per Baukran an Ort und Stelle hieven. Foto: Dumnitz

Bodenfelde. Zimmermeister Jan Teuteberg aus Vernawahlshausen hat am Freitag das Dach des Anbaus an dem Freibad-Versorgungsgebäude in Bodenfelde gerichtet. Die Balken wurden mit Wechseln versehen, damit das Dach später für einen möglichen Austausch der tonnenschweren blauen Metall-Filtertanks leichter geöffnet werden kann.

Die verhältnismäßig milde Witterung macht es möglich, dass auf der Baustelle am Nienoverer Weg nahezu ungehindert weiter gearbeitet werden kann. Mitarbeiter der Baufirma Thomas Söhnchen aus Lippoldsberg sind derweil trotz des nassen und schweren Bodens mit Erdarbeiten zum Verfüllen der Bauanlage neben dem Schwimmerbecken beschäftigt.

Die Erneuerung der Schwimmbad-Technik soll bis zum Saisonstart im Mai fertig installiert und funktionsfähig sein, sagte Bodenfeldes Bürgermeister Hartmut Koch. Wenn das Dach des Anbaus abgedichtet und die Fenster und Türen eingebaut sind, sollen im Anbau die Rohranschlussleitungen und die elektrischen Leitungen für die neue Filtertechnik des Schwimmerbeckens installiert werden.

Die Baumaßnahmen sind der letzte Abschnitt der mit 800 000 Euro veranschlagten umfangreichen Sanierungsmaßnahmen im Freibad. Laut dem Bürgermeister wird die Maßnahme durch unvorhergesehene Arbeiten bisher 20 000 Euro teuer. Diese Summe sei aber bereits im vom Rat des Fleckens verabschiedeten Haushaltsplan für dieses Jahr berücksichtigt.

Indes kämpft der Freibad-Förderverein weiterhin mit personellen Problemen. Neben ehrenamtlichen Mitarbeitern im Vorstand fehlen vor allem auch noch weitere Helfer für die anstehenden Arbeiten, wenn die Baufirmen abgezogen sind.

Für das Verlegen von Gehwegplatten und anderen Arbeiten sollen zwar auch Mitarbeiter des Gemeinde-Bauhofes eingesetzt werden. Dennoch sind für die Vorbereitungen auf den Saisonstart auch zahlreiche Arbeiten notwendig, für die es dringend helfende Hände aus der Bevölkerung bedarf, wie es aus dem Fördervereins-Vorstand heißt. (jdx) 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.