Bürgermeister-Bilanz über Folgen des Sturms im Uslarer Land: 75 000 Euro Schaden

Riesenglück für Menschen

Dach wieder dicht: Am Mittwochmittag war das große Loch auf diesem Haus in der Uslarer Fußgängerzone verschwunden. Von vier Häusern waren in der Innenstadt Ziegel herniedergerauscht. Foto: Schneider

Uslar/Bodenfelde. Der Sturm Niklas hat das Uslarer Land nicht verschont. Bürgermeister Torsten Bauer berichtete am Mittwoch von 300 Schadensstellen inklusive privater Fälle und gab den Schaden mit 75 000 Euro an.

Glück im Unglück war dabei, dass keine Menschen verletzt wurden. Während die Feuerwehren nach den Einsätzen in Eschershausen, Dinkelhausen und Uslar am Abend einrückten, ging es gegen 21 Uhr in den Wesergemeinden weiter.

Dort musste die Feuerwehr in Bodenfelde an der Lippoldsberger Straße und in Wahmbeck am Schulweg Bäume beseitigen. Schlimmer traf es den Campingplatz Bad Karlshafen (siehe oben), wo fünf Personen verletzt wurden.

Die Bilanz von Uslars Stadtbrandmeister Jörg Jacob nach dem ersten Einsatz bei Sturm in diesem Jahr fiel deshalb positiv aus, weil keine Personenschäden zu registrieren waren. Das war großes Glück, sagte Jacob am Mittwoch und verwies auf die riesigen Dachteile, die in der Wiesenstraße von einem Gebäude der Firma Euru-Tex (früher Plessmann) auf die Fahrbahn knallten und die vielen Ziegel, die in der Innenstadt von vier Häusern auf die Langen Straße fielen und die Fußgängerzone in ein Splitterfeld verwandelten. Der Stadtbrandmeister sprach von Riesenglück, dass niemand verletzt wurde. Auch die Einsatzkräfte blieben verschont.

Immerhin waren insgesamt über 40 Feuerwehrleute im Einsatz. Zu den Einsatzorten Eschershausen und Uslar ist auch Dinkelhausen zu zählen, wo die Feuerwehr einen beim Sportplatz umgestürzten Baum beseitigte.

Stadtbrandmeister Jacob freute sich außerdem über eine schöne Geste in der Uslarer Innenstadt: Dort schenkte die Stadtschänke heißen Tee an die Feuerwehrleute aus. Das kam bei dem kalten Wind sehr gut an.

Uslars Bürgermeister Torsten Bauer hatte am Dienstagabend noch den Bauhof alarmiert, um vor einem der betroffenen Häuser an der Langen Straße einen Sicherheitsbereich absperren zu lassen. Wegen des großen Loches im Dach drohten dort, beim anhaltenden Sturm weitere Ziegel hinabzufallen. Am Mittwochvormittag rückte eine Dachdeckerfirma an und reparierte den Schaden.

Auch der Uslarer Bürgermeister war froh von Glück sagen zu können, dass keine Menschen zu Schaden gekommen sind. (fsd)

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