Ein Laufball mit drei Meter Durchmesser ist neue Attraktion nicht nur für Kinder

Riesenspaß fürs Badeland

Neuer Spielspaß: Matthias Riemer von der Uslarer Geschäftsstelle der KSN, die den Zorbing-Ball sponserte, kletterte probeweise einmal selbst in das 70 Kilo schwere Spielgerät. Christina Johanning von der Bürgergenossenschaft und Eberhard Otto vom Förderverein Uslarer Badeland freuten sich über die Unterstützung der Bank. Foto: Schmidt-Hagemeyer

Uslar. Die Neugier ist groß: „Wo ist er?“ lautet seit Tagen eine oft gestellte Frage im Uslarer Badeland. Das Interesse der Kinder gilt einem durchsichtigen Plastikball von drei Metern Durchmesser, mit dem man über das Wasser rollen kann.

Das aufblasbare Spielgerät – Zorbing-Ball genannt – besteht aus zwei Kugeln, von der die kleinere einen Durchmesser von etwa 1,80 Meter hat. Der Zwischenraum wird mit Luft gefüllt und viele kurze Seile halten die Kugeln in konstanten Abstand. Der Einstieg erfolgt durch zwei kleine Tunnel.

„Durch diese Öffnungen kann man aber auch herausrutschen“, berichtet Christina Johanning von der Bürgergenossenschaft, die das Uslarer Badeland seit zwei Jahren betreibt. Die Gefahr im Wasser zu landen ist einerseits ein Spaßfaktor. Andererseits dürfen darum nur Schwimmer in den großen Plastikball, den die Uslarer im Hallenbad in Greene entdeckt haben.

Dank der Unterstützung der Kreis-Sparkasse Northeim konnte ein solches 1000 Euro teures Spielzeug auch für das Badeland gekauft werden. Mit dem Zorbing-Ball haben nicht nur Kinder Freude. „Auch Erwachsene werden verführt“, sagt Eberhard Otto vom Förderverein Badeland.

Attraktion für Gruppen

Leider ist der Spaß zu normalen Badezeiten nicht möglich, weil der Ball wegen seiner Größe das Schwimmbecken allein beansprucht. Aber für Gruppen oder Kindergeburtstage ist er ideal. Seit der Lieferung vor zwei Wochen seien bereits sieben Buchungen eingegangen, freut sich Christina Johanning.

Schon bislang ist das Badeland ein beliebtes Ziel für Kindergeburtstage. „Am besten sollte man sich drei Monate zuvor anmelden“, rät Johanning. Denn das Bad ist nur montagnachmittags und samstagvormittags für Geburtstagsfeiern frei. „Und diese Zeiten sind zu 95 Prozent ausgebucht.“ Aber abends ist noch Zeit für Gruppen. Auch Betriebe könnten das Bad für Veranstaltungen mieten, werben Otto und Johanning.

Denn Besucher sind entscheidend für das mit viel ehrenamtlichem Einsatz betriebene Bad. Nach 48 500 Schwimmgästen im Jahr 2013 kamen 2014 einige tausend weniger. Nach den schwachen Monaten November und Dezember laufe der Januar jedoch wieder besser, hieß es. Eberhard Otto ruft die Uslarer dazu auf, öfter einmal baden zu gehen. „Das Bad ist kein Selbstläufer. Es funktioniert nur, wenn viele herkommen.“

Lob für Handwerker

Großes Lob zollen Johanning und Otto den Uslarer Unternehmen und Handwerkern, die nicht nur mit Geld helfen, sondern zum Beispiel auch, wenn über Nacht eine Pumpe repariert werden muss.

Interessierte, die das Bad für Kindergeburtstage oder andere Veranstaltungen buchen möchten, können sich an Christina Johanning wenden, Telefon 916808. (shx)

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