Spektakulärer Hubschraubereinsatz am Mecklenbruch im Solling

Sägespäne für mehr Wasser im Hochmoor

Silberborn. Eine halbe Tonne Sägespäne hing am Donnerstag jeweils am Haken des Spezialhubschraubers, der über 50-mal mit dieser Last ins Hochmoor Mecklenbruch bei Silberborn im Solling flog.

Im Auftrag der Niedersächsischen Landesforsten wurden 30 Tonnen Späne von einem Lagerplatz am Hochseilgarten bis ins nahegelegene Moorgebiet geflogen und abgesetzt.

Spektakulärer Hubschraubereinsatz am Mecklenbruch

Spektakulärer Hubschraubereinsatz am Mecklenbruch
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Mit den Spänen sollen die einst zur Entwässerung gezogenen Gräben noch höher verfüllt werden, damit mehr Regenwasser für längere Zeit in der Fläche gespeichert werden kann. Für Waldmoore, die ein Gefälle von über einem Prozent Neigung aufweisen, hat sich die im Schweizer Kanton Zug entwickelte Methode bewährt. Späne sind organisch, nährstoffarm, saugfähig, leicht zu transportieren und lokal verfügbar.

Schweizer System

Dieses Späne-System zur Moor-Renaturierung wurde im Solling bereits 2008 bei Projekten erstmals in Deutschland an den Teichwiesen und am Heidelbeerbruch nahe des Neuen Teiches bei Uslar angewendet.

Im Mecklenbruch wurden Grabenverschlüsse bereits mit Bohlen versehen. Jetzt sollen die teilweise tiefen Gräben mit Sägespäne verfüllt werden. Dafür kommt ein spezieller Bagger zum Einsatz. Durch die Verfüllung in den Bodenspalten wirken Späne wie ein Schwamm. Das ist gewollt, damit sich das Moor mit genügend Wasservorräten entwickeln kann.

Zudem kommt es zu ökologische Verbesserungen, denn das Hochmoor ist auch Lebensraum für die verschiedensten Tiere und Pflanzen, sagte Förster Ulrich Schlette vom Forstamt Neuhaus. Etliche Pflanzen davon stehen auf der Roten Liste der bedrohten Arten. Kosten der Hubschrauber-Aktion: 20.000 Euro. (jdx)

Rubriklistenbild: © Dumnitz

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