Alte Schule in Amelith besteht seit 50 Jahren – Fußboden soll erneuert werden

Sanierung nach Jubiläum

Die künftigen Nutzer: Nach seinem Bildvortrag zur 50 jährigen Geschichte der alten Schule präsentierte Sascha Jakobi (hinten am Mikrofon) die Nachwuchsspieler des Tischtennisclubs. Foto: Röber

Amelith. Das einstige Schulhaus in Amelith wird seit 1979 als Dorfgemeinschaftshaus genutzt. Die ersten Grundschüler wurden 1965 eingeschult. Mit einer Feierstunde und einem kleinen Fest wurde jetzt das 50-jährige Bestehen des Gebäudes gefeiert.

Sascha Jakobi von der Ortsfeuerwehr moderierte die kleine Feierstunde im vollbesetzten Gemeinschaftshaus. Er zeigte in seinem Rückblick auf die wechselvolle Geschichte des Gebäudes unter anderem Bilder. Dazu gehörten Einschulungfotos und Bilder von den Umbau- und Renovierungsarbeiten. Und er hatte selbstgebastelten Weihnachtsschmuck der Frauen des DRK-Ortsvereins mit dabei. Das DRK hielt in den Räumen schon öfter Weihnachtsbasare ab.

Bodenfeldes Bürgermeister Mirko von Pietrowski hatte für seine Rede im Archiv nachgesehen und lieferte die Daten zur Entstehung und Nutzung im Laufe der fünf Jahrzehnte (siehe Hintergrund). Die alte Schule in Amelith gehört dem Flecken Bodenfelde. Es wird heute vorwiegend vom Tischtennisclub genutzt.

Männer in Frauenkleidern

Außerdem gibt es Treffen der Ortsfeuerwehr in den Räumen, die von der Gemeindeverwaltung zudem etwa für private Feiern oder an andere Vereine vermietet werden. Den Rückblick lockerten drei als Frauen verkleidete Männer auf, die an die einstige Tanzsparte des Tischtennisclubs erinnerten und mit ihren Bewegungen eine Aerobic-Vorführung andeuteten.

Nach den Feierlichkeiten steht laut Bürgermeister von Pietrowski die Sanierung des Fußbodens in dem größten Raum an. Die Investition der Gemeinde von rund 15 000 Euro ist nach Ansicht von Sascha Jakobi „nötig und sinnvolle für die Zukunft“. Dazu präsentierte er die jüngsten Nachwuchssportler des Tischtennisclubs in grünen T-Shirts.

Mit Musik der Solling Blaskapelle Schönhagen und Essen aus der Gulaschkanone von Wilhelm Meyer-Bertram (Schoningen) sowie später mit Kaffee und Kuchen wurde anschließend noch einige stunden gefeiert. (rö)

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