Verwaltung informiert über Förderprogramm

Denkmalsicherung: Schutz für den Uslarer Stadtkern

Blick auf die Uslarer Innenstadt: Rund 65 denkmalgeschützte Gebäude, die vor allem an der Langen Straße sowie der Mühlen- und Pastorenstraße stehen, prägen das Bild der Uslarer Innenstadt. Entsprechend eines Ratsbeschlusses bemüht sich die Stadt um Aufnahme ins Förderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“. Foto: nh

Uslar. Rund 65 Häuser der Uslarer Innenstadt stehen unter Denkmalschutz. Neben Gebäuden an der Langen Straße zählen dazu schwerpunktmäßig Fachwerkhäuser der Mühlen- und der Pastorenstraße.

Um diesen historischen Stadtkern zu erhalten, hat der Uslarer Rat den Antrag zur Aufnahme ins niedersächsische Förderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ beschlossen.

Wenn es soweit kommt, könnten nicht zuletzt private Eigentümer von Fördergeld profitieren. Aus diesem Grund lädt die Stadt Uslar für Dienstag, 19. April, zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung zum Thema „Sanierung des historischen Stadtkerns“ ein. Vorgestellt werden der Antrag für das Städtebauförderungsprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ 2016 und die Erarbeitung einer Anmeldebegründung.

Ziel des Förderprogramms sind die Sicherung und der Erhalt von historischen Stadtkernen mit denkmalwerter Bausubstanz auf breiter Grundlage. Da große Teile des Uslarer Stadtkerns unter Denkmalschutz stehen, geht die Stadtverwaltung davon aus, dass die Voraussetzungen gegeben sind, um in das noch recht junge Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ aufgenommen zu werden.

Förderfähig sind über dieses Programms sowohl die Sicherung als auch die Modernisierung und Instandsetzung erhaltenswerter historischer Gebäude sowie historischer Ensembles. Auch die Erhaltung und Umgestaltung von Straßen- und Plätzen mit geschichtlicher, künstlerischer oder städtebaulicher Bedeutung sowie Ordnungsmaßnahmen zur Erhaltung beziehungsweise Wiederherstellung des historischen Stadtbildes und des Stadtgrundrisses sind förderfähig.

Schwerpunkt der Uslarer Stadtkernsanierung sollen nach Auskunft der Stadt jedoch private Sanierungsmaßnahmen werden. Für die Anwohner bestehe die Möglichkeit, direkte finanzielle Zuschüsse für Sanierungsmaßnahmen in Anspruch zu nehmen, heißt es aus dem Rathaus.

Zur Infoveranstaltung am 19. April lädt die Stadt alle Bürger ein. Nach der Vorstellung des Förderprogramms durch Experten eines Planungsbüros und Vertreter der Verwaltung ist eine Diskussionsrunde vorgesehen. Beginn ist um 19 Uhr in der Rathaushalle (Lange Straße 1). (shx)

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