40 Helfer der DLRG Uslar, Bodenfelde und Oberweser sicherten das Weserschwimmen

70 Schwimmer unterwegs

Dank für die stetige Begleitung: HNA-Redakteur Gerd Henke (3. von rechts) war mit seiner Tochter Emma (links daneben) unter den 70 Teilnehmern des Weser-Schwimmens. Beide legten in Begleitung der DLRG-Helfer die Strecke vom Start in Oedelsheim bis zum Ziel an der Weserfähre in Wahmbeck zurück. Fotos: Dumnitz

Wahmbeck. „Eigentlich wären wir noch viel eher im Ziel gewesen“, sagte Herbert Euler aus Uslar, als er mit seiner Frau Patricia den Anleger an der Wahmbecker Fähre als erste der 70 Weserschwimmer erreichte. Die DLRG-Helfer wollten jedoch nicht so ein langes Schwimmerfeld auf dem Fluss haben. Deshalb mussten die beiden Schwimmer öfter Pausen einlegen.

Um zehn Uhr waren sie nach der Einweisung an der Fähre in Oedelsheim ins rund 20 Grad warme Wasser gegangen und um kurz nach zwölf stiegen sie aus den Fluten. Im Ziel gab es an den Ständen der DLRG Gegrilltes und Getränke zur Stärkung.

Außerdem sorgten die Helfer für den Rücktransport der Schwimmer, die sich an der Aktion zum europäischen Flussbadetag Big Jump teilgenommen hatten.

Laut Norbert Werner von der DLRG beträgt die normale Fließgeschwindigkeit der Weser etwa fünf Stundenkilometer. Etliche Teilnehmer hätten sich gemütlich treiben lassen, andere seien schneller mit dem Strom geschwommen. Zwischenfälle habe es nicht gegeben.

An den Anlegestellen in Gieselwerder, Lippoldsberg und Bodenfelde stiegen einige Schwimmer aus, andere begannen dort ihre Etappe bis ins Ziel. Begleitet und gesichert wurde das Weserschwimmen von den DLRG-Helfern, die fünf Motorboote und ein Schlauchboot im Einsatz hatten.

Vom Ufer des Flusses aus und auch am Anleger in Wahmbeck verfolgten etliche Schaulustige das Treiben im Wasser.

Mit dem Flussbadetag soll die EU-Forderung nach sauberen Gewässern in einem guten Zustand unterstützt werden. Etwa die Hälfte davon sei aber noch weit von diesem Ziel entfernt, heißt es von den Veranstaltern. (jde)

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