Musikerpaar spielte vor rund 50 Zuhörern im christlichen Drogenprojekt Neues Land

Sea & Air begeistern im Hofcafé

Sea & Air in Aktion: Eleni Zafiriadou (links) und Daniel Benjamin musizierten zum zweiten Mal im Hofcafé. Das Duo wurde kürzlich mit dem Musikautoren-Preis der Gema als beste Nachwuchsband ausgezeichnet und begeisterte auch die über zwei Dutzend Zuhörer in Amelith. Foto: Röber

Amelith. Ein kleines und besonders feines Konzert lieferte das deutsch-griechische Duo Sea & Air im Hofcafé des christlichen Drogenprojektes Neues Land in Amelith ab. Das Ehepaar Eleni Zafiriadou und Daniel Benjamin gewann kürzlich den Musikautoren-Preis der Gema als beste Nachwuchsband.

Bei der Preisverleihung wiesen sie darauf hin, dass deutsch-griechische Zusammenarbeit sehr wohl gut funktionieren könne, teilten sie den rund 50 Zuhörern im Hofcafé mit. Diese drängten sich dicht um die beiden Multi-Instrumentalisten, die jeweils sogar mehrere Instrumente gleichzeitig spielten und so auf unaufdringliche Weise ihren Ghost Pop – eigenwillige und teils orchestral klingende Musik – vorstellten.

Große Vielfältigkeit

Während Eleni Zafiriadou, die bis zur Auflösung in der Band Jumbo Jet am Schlagzeug saß, Gitarre spielt, singt und gleichzeitig die Bass-Begleitung auf den Fußpedalen der Orgel beisteuert, spielt Daniel Benjamin, der seine Solokarriere 2003 begann, Schlagzeug und Gitarre, singt und hat außerdem noch einen kleinen Finger für Soundeffekte auf dem Keyboard. Viele staunten ob der Vielfältigkeit der Akteure.

Das Duo hat schon eine Weltreise mit 600 Konzerten in 22 Ländern hinter sich, beide waren in mehren Fernsehshows für Nachwuchsmusiker unter anderem im italienischen, französischen und deutschen Fernsehen.

Sogar einige Preise haben sie bereits erhalten und Filmmusiken etwa für „Heißkalte Seele“ und „Schuld sind immer die anderen“ geschrieben und eingespielt.

Demnächst wollen Eleni Zafiriadou und Daniel Benjamin mit ihrem zweiten Album „Evropi“ erneut auf Tournee durch den Festival-Sommer gehen. Das Konzert im Neuen Land war eine Probe, weil Sea und Air bald als Vorgruppe beim Konzert von Andreas Bourani im Stuttgarter Stadion vor 70 000 Leuten auftreten.

In Amelith präsentierten sich beide nach ihrer Premiere vor drei Jahren erneut als bodenständige, lockere und sympathische Musiker. Die Kontakte zum Neuen Land entstanden über den Organisatoren Clemens Mauser, der die beiden einst bei einem Hochzeitskonzert kennen gelernt hat und begeistert war. Die Kontakte bestehen bis heute und führen hoffentlich zu einem weiteren musikalischen Besuch des Duos in der Region. (rö)

Von Glenn Röber

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