Offenser Investor will Anlage auf 75 000 Quadratmeter Fläche bauen lassen

Solarpark am Lichtenberg, Probleme mit Wurzeln und Gräben

Solarpark am Dorfrand: Ein einheimischer Investor will am Lichtenberg bei Offensen (vorn links) ein 75 000 Quadratmeter große Solarstrom-Anlage bauen lassen. Screenshot:  Google-Earth /nh

Offensen. Auf selbst erzeugte Energie setzt ein Einwohner aus Offensen. In der jüngsten öffentlichen Sitzung des Ortsrates teilte Ortsbürgermeister Matthias Schön vor einem Dutzend Zuhörern in der Dorfgemeinschaftsanlage mit, dass Landwirt Michael Ahlbrecht auf einem Feld am Lichtenberg nahe des Ehrenmals eine Photovoltaik-Anlage bauen lassen will.

Schön sprach vom Offenser Solarpark, der eine Gesamtfläche von 75 000 Quadratmetern haben soll. Eine Fläche, so groß wie zehneinhalb Fußballfelder. Über die Leistung der Anlage wurde im Ortsrat noch nichts bekannt. Laut Matthias Schön soll es für alle Einwohner des Dorfes demnächst noch eine Bürgerinformations-Veranstaltung unter anderem mit dem Investor geben. Ein Termin stehe aber noch nicht fest.

Restgeld für Wirtschaftsweg

Durch einen Sonderpreis bei der Anschaffung einer Rutsche für den Spielplatz hat der Ortsrat noch 432 Euro aus seinem Verfügungsgeld übrig. Das soll laut einstimmigem Beschluss der Jagdgenossenschaft für die Unterhaltung eines Wirtschaftsweges zukommen. Jagdgenossen und Ortsrat kümmern sich gemeinsam um die Unterhaltung der Wege in der Gemarkung von Offensen.

Der Grabenbereich am Lausebrink bereitet dem Ortsrat weiterhin Sorgen. Bereits im Februar seien dringend nötige Arbeiten beschlossen und im Juni von der Stadt auch in Auftrag gegeben worden. Geschehen ist bisher aber nichts, bedauerte der Ortsbürgermeister.

Laut Ortsratsmitglied Michael Kaiser habe die Stadt dem beauftragten Unternehmen eine Frist gesetzt. Danach werde ein anderes Unternehmen beauftragt, hieß es. Der Ortsrat steuert 1450 Euro zu den 6000 Euro teuren Arbeiten bei, hieß es. Einen Zuschuss zahle zudem die Gemeinde Oberweser.

In der Einwohnerfragestunde gab es Beschwerden über Baumwurzeln, die in Gräber auf dem Friedhof wachsen und die Pflege erschweren würden. Der Ortsrat will sich das Problem auf dem Friedhof ansehen und eine Lösung finden. Während ein Einwohner das Absägen des Baumes vorschlug, gab es von einem anderen Einwohner lautstarke Proteste.

Ärger wurde zudem über die Grabbelegung geäußert. Die städtischen Mitarbeiter seien auf einer Fläche tätig, die noch nicht so lange grabfrei ist, wie eine von den Ortsratsmitgliedern gewünschte Belegungsfläche. Schön will sich laut Ortsratsvotum um eine Klärung bemühen. (jdx)

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