Noch 200 Fragebögen eingegangen, Besucherzahlen steigen wieder, Region Uslar verlost Gutscheine

Solidarität für Badeland-Rettungsversuch

Gutschein-Übergabe im Badeland: Volker Fuchs (von links) und Justus Pahlow (Badeland-Initiative), Matthias Riemer (Region Uslar), Karsten Bock, Sophie Stippich, Eberhard Otto (Badeland-Initiative), Sabine und Detlef Müller und Melanie Bludau-Kater. Foto: Schneider

Uslar. Die Initiative zur Rettung des Uslarer Badelandes steht vor einem großen Berg von Aufgaben. Sie erfährt aber derzeit auch viele Zeichen der Solidarität.

So werde die Initiative, die die Übernahme des Bades anstrebt, weil die Stadt kein Geld mehr dafür ausgeben will, zum Beispiel dadurch ermutigt, dass nach offiziellem Ende noch 200 Fragebögen aus der Umfrage zurückkamen.

Auch die Zahl der Badegäste ist in jüngster Vergangenheit wieder gestiegen. Das sei ebenfalls ein positives Zeichen, sagte Justus Pahlow, der mit Eberhard Otto, Volker Fuchs und Andreas Bleul die Führungsgruppe der Initiative bildet. Das Bad muss genutzt werden, fügte Eberhard Otto hinzu, weil das den größten Rückhalt gebe. Otto: „Wir sind dann das Bad, wenn wir hingehen.“

Ein anderes Beispiel der Solidarität brachte Justus Pahlow mit: Wenn ich jeden Tag, an dem ich schwimmen gehe, einen Euro zusätzlich für das Bad gebe, käme bei vielen Leuten in einem Jahr doch eine gewisse Summe heraus. Ein anderes Beispiel der Unterstützung löste die Wirtschaftsvereinigung Region Uslar für die Initiative Badeland ein: Sie verloste unter den Teilnehmern der Fragebogenaktion Einkaufsgutscheine. Das sollte ein zusätzlicher Anreiz sein, sich an der Umfrage zu beteiligen, sagte Matthias Riemer vom Vorstand der Region Uslar bei der Übergabe der Gutscheine.

Der Erhalt des Bades ist seiner Meinung nach vor allem deshalb existenziell wichtig, weil damit gesichert bleibe, dass Kinder in Uslar schwimmen lernen können. Die Gewinner können ihre Gutscheine nehmen und sie in einem Geschäft ihrer Wahl einlösen. Gewonnen haben Sophie Stippich (Kammerborn), Melanie Bludau-Kater, Karsten Bock aus Gottstreu sowie Detlef und Sabine Müller aus Uslar. Es fehlte Dieter Niemann aus Schönhagen.

Die Arbeitsgruppen der Initiative Badeland haben ihre Arbeit begonnen, hieß es. Justus Pahlow formulierte es so: „Wir stehen am Berg. Die Stiefel sind geschnürt.“ (fsd)

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