Spielgemeinschaft ohne TSG Uslar: Handballer machen weiter

StephanSielhorst

Schoningen. „Der Spielbetrieb läuft uneingeschränkt weiter! Auch der Name HSG Schoningen/Uslar/Wiensen wird beibehalten.“ Das waren die beiden wichtigsten Botschaften über die Zukunft der Handballspielgemeinschaft nach dem angekündigten Rückzug der TSG Uslar zum Jahresende. Überbringer der Botschaft war in einer kurzfristig einberufenen Informationsveranstaltung Spielgemeinschaftsleiter Stephan Sielhorst.

Thema Mitgliedschaft

Bezüglich der Mitgliedschaft in einem der Muttervereine der HSG gilt, dass alle Mitglieder der TSG Uslar, die weiterhin am Handball-Spielbetrieb teilnehmen möchten, zum 1. Januar 2016 zwingend eine Mitgliedschaft entweder beim TSV Wiensen oder beim SC 04 Schoningen haben müssen. Das ist aus Gründen finanzieller Fairness, Vorgaben der Handballregion und auch aus versicherungstechnischen Hintergründen zwingend erforderlich, hieß es während des Infoabends in der Schoninger Turnhalle.

In einem Schreiben hatte auch die TSG Uslar ihre Handballer über den Austritt aus der HSG informiert. Kündigungen nimmt die HSG mit einer Frist von vier Wochen zum Quartalsende entgegen. Weil zur Vermeidung einer Doppelmitgliedschaft nicht mehr viel Zeit bleibt, war dies auch auch ein Grund für das kurzfristige Ansetzen der Informationsveranstaltung.

Die Finanzlage

In den Mittelpunkt der Diskussion rückte die finanzielle Situation der Spielgemeinschaft und wie der Ausfall des bisherigen Partners TSG finanziell abgefangen werden kann. HSG-Leiter Sielhorst erläuterte, dass weiteres Sparen nicht mehr möglich sei, dass es aber im Bereich Werbung, Sponsoring und Partnerwerbung noch erhebliches Potenzial gäbe. Diese Bereiche werden in der Zukunft intensiver verfolgt, sagte Sielhorst.

Des Weiteren soll der Förderverein der HSG, der auch einen regelmäßigen Beitrag zum Spielbetrieb leistet, intensiver beworben werden, um weitere Mitglieder zu bekommen.

Die Vorstände der Muttervereine SC Schoningen 04 und TSV Wiensen erklärten, dass zusätzliche Belastungen der Vereine oder gar Spartenbeiträge durch die obigen Maßnahmen vermieden werden sollten.

Berichte der Vorsitzenden

In einem Rückblick berichtete Jörg Grabowsky, Vorsitzender des SC Schoningen, über die HSG-Historie der Spielgemeinschaft unter dem Titel „HSG 3.0“, weil es sich um die dritte Zusammensetzung der HSG handele. Er stellte die Erfolge dar und berichtete vom 20-jährigen Bestehen im Jahr 2013.

Glenn Röber, Vorsitzender des TSV Wiensen, informierte über die Verhandlungen zwischen den drei Vereinen, bei denen, vor allem wegen der Finanzen, trotz vieler Kompromissvorschläge keine Einigung erzielt werden konnte. (bf) Archivfoto:s  nh

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