Ortsrat stimmt Einwohnerwunsch nach innerörtlicher Umsiedlung der Spielgeräte zu

Spielplatz bald im Park

Soll umgesiedelt werden: Auf Wunsch von Einwohnern, die sich in der Ortsratssitzung äußerten, sprach sich der dreiköpfige Ortsrat Nienover am Dienstag für die Verlagerung des Spielplatzes vom alten Bolzplatz in die Parkanlage an der Langen Straße aus. Foto: Dumnitz

Polier. Weil es in Amelith derzeit so viele Kinder wie schon seit langer Zeit nicht mehr gibt, in der Bevölkerung die Bereitschaft zum Spenden und zudem auch zur ehrenamtlichen Mitarbeit zur Verbesserung der Situation besteht, stimmte der dreiköpfige Ortsrat in der öffentlichen Sitzung des Gremiums am Dienstag einer Umsiedlung des Spielplatzes vom alten Bolzplatz im Unterdorf in die Parkanlage an der Langen Straße im Oberdorf zu.

Wenn auch nur zögerlich, weil Ortsbürgermeister Dieter Heise als Sofortmaßnahme eigentlich das Wegnehmen des Plattenweges und ein Auffüllen mit Boden für die Rasenansaat besser fand, sich dann aber doch umstimmen ließ.

Im Haushalt des Fleckens stehen laut Bodenfeldes Bürgermeister Mirko von Pietrowski bereits 15 000 Euro für die Unterhaltung und Erweiterung eines Spielplatzes bereit. Und weil es sowieso um die Umgestaltung der Parkanlage ging, sei der Wunsch aus der Bevölkerung nach Installation von Spielgeräten doch nur verständlich und sinnvoll, hieß es vom Verwaltungschef in der Sitzung vor 20 Zuhörern im Gasthaus Schmidt in Polier. „Nur zum Rasenmähen brauchen wir den Dorfpark nicht“, sagte Anwohner Christian von Soest. Die Verwaltung des Fleckens soll sich jetzt mit der gewünschten Anlage eines Spielplatzes in der Parkanlage befassen, damit das Vorhaben möglichst bald realisiert werden kann.

Einmütig stimmte der Ortsrat dem Verkauf des alten Dreschschuppens mit einem etwa 150 Quadratmeter großem Grundstück zu. Vorbehaltlich der Zustimmung des Verwaltungsausschusses soll Christian von Soest das Areal für 2100 Euro bekommen. Laut Vertrag verpflichtet sich der Käufer dazu, den Schuppen, in dem zuletzt Bänke über den Winter eingelagert waren, abzureißen.

Weil der Schuppen im Besitz der Gemeinde sanierungsbedürftig ist, hatte der Ortsrat Nienover bereits in der Sitzung im vergangenen Dezember einem Verkauf zugestimmt.

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