Der Bodenfelder Gemeinderat stimmt der Ernennung von Ortsbrandmeister Klaus Sakel zu

„Spitze der Wehr wieder gut besetzt“

Nach der Ernennung und Abberufung: Bürgermeister Mirko von Pietrowski (von links) mit Guido Fuchs, Ulrich Mierswa, Klaus Sakel und Gemeindebrandmeister Jens Rölke. Foto: Dumnitz

Bodenfelde. Einstimmig sprachen sich die Mitglieder des Bodenfelder Gemeinderates in der jüngsten öffentlichen Sitzung für Klaus Sakel als neuem Ortsbrandmeister für Wahmbeck aus. Zu seinem kommissarischen Stellvertreter wurde ebenfalls einmütig Guido Fuchs berufen. „Damit ist die Spitze der Ortsfeuerwehr jetzt wieder gut besetzt“, freute sich Ratsvorsitzender Klaus Glaesner nach der Ernennung der beiden in der Sitzung im Café Ambiente in Bodenfelde.

Bei den Wahlen der Ortsfeuerwehr hatten sich die Mitglieder bereits für Sakel und Fuchs ausgesprochen. Nach dem Ratsbeschluss wurde Sakel als Ortsbrandmeister für sechs Jahre in das Ehrenbeamtenverhältnis berufen. Fuchs ist bis 2017 kommissarischer Stellvertreter: Ihm fehlen laut Bürgermeister Mirko von Pietrowski noch notwendige Kurse, die er innerhalb der nächsten Zeit absolvieren soll, hieß es.

Ulrich Mierswa wurde als Ortsbrandmeister abberufen. Er war seit 2009 an der Spitze der Ortsfeuerwehr und bekam ein Dankeschön von Rat und Verwaltung für seinen Einsatz.

Mehr Sitzungsgeld

Einmütig stimmten die Ratsmitglieder der von der Verwaltung vorgeschlagenen Erhöhung der Entschädigung für die gewählten Lokalpolitiker zu. Seit 2003 war der Betrag gleich geblieben (wir berichteten). Laut Bürgermeister von Pietrowski zahlt die Gemeinde rund 9400 Euro pro Jahr als Entschädigung. Er rechnet jetzt mit jährlich rund 3000 Euro Mehrausgaben beim Posten Sitzungsgeld für die Lokalpolitiker.

Zustimmung gab es auch für den Haushalt, den erstmals Christian Rohner als neuer Kämmerer der Gemeinde vorbereitet hatte. Das Zahlenwerk ist danach bei Ein- und Ausgaben in Höhe von 3,714 Millionen Euro ausgeglichen. Der Kreditbedarf liegt bei 258 000 Euro, die Tilgung bei 176 700 Euro und die Neuverschuldung bei 81 300 Euro. „Der Zwang zum wirtschaftlichen Handeln bleibt erhalten“, sagte Rohner vor dem Rat und zehn Zuhörern. Man müsse die Einwohnerentwicklung des Fleckens im Auge behalten.

Laut Rohner nähere man sich bis Ende 2018 der 3000er Marke, was unter anderem Auswirkungen auf die finanzielle Ausstattung der Gemeinde haben werde. (jde)

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