Weserbergland

Spitzenradweg lockt jedes Jahr 100 000 Radfahrer an

Weserradweg immer im Blick: Die Infozentrale Weser-Radweg hat den Radgeber überarbeitet und mit einer neuen Karte versehen. Unser Bild zeigt Radfahrer in der Urlaubsregion auf dem Weserradweg. Archivfoto: WESERBERGLAND TOURISMUS/NH
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Weserradweg immer im Blick: Die Infozentrale Weser-Radweg hat den Radgeber überarbeitet und mit einer neuen Karte versehen. Unser Bild zeigt Radfahrer in der Urlaubsregion auf dem Weserradweg. Archivfoto: WESERBERGLAND TOURISMUS/NH

Weserbergland – Für Deutschlands Spitzenradweg, den Weser-Radweg, steht die nächste Saison bevor. Dazu hat die Infozentrale Weser-Radweg (Bremerhaven) den „RADgeber 2022 zum Weser-Radweg“ um eine neue Karte ergänzt und als Neuauflage herausgebracht.

Mit jährlich über 100 000 Radtouristen gehört der Weser-Radweg von Hann. Münden im Weserbergland bis zur Nordsee seit vielen Jahren zu den Spitzenradwegen in Deutschland und Europa.

Auf fast 190 Seiten informiert das neue Heft die Radtouristen über fahrerfreundliche Übernachtungsangebote, Campingplätze, touristische Attraktionen sowie diverse Veranstaltungen. Die Infozentrale agiert länderübergreifend und unabhängig von regionalen Interessen. Mit langjähriger Erfahrung berät das Team Interessierte zu allen Fragen zum Radwandern entlang der Weser. Der aktuelle „RADgeber 2022“ ergänzt die neue Landkarte.

Auf 42 detaillierten Kartenblättern erfahren die Gäste des Weser-Radweges alles über den Verlauf an der Haupt- und der Alternativstrecke, damit die Tour am Fluss zur „schönsten Reise vom Weserbergland bis zur Nordsee“ wird. Touristische Sehenswürdigkeiten entlang des Weges werden darin textlich und sogar mit Bildern dargestellt. Die besondere Attraktivität des Weser-Radweges liegt laut Infozentrale nach Befragungen der Nutzer in der landschaftlichen Vielfalt, die von der Mittelgebirgslandschaft des Weserberglandes bis zur rauen Nordsee reicht.

Den Weg zeichne zudem eine gute Infrastruktur auf über 500 Kilometer Länge aus. Er verläuft überwiegend abseits von Hauptverkehrsstraßen, meist ohne nennenswerte Steigungen und auf gut befahrbaren Strecken. Im Weserbergland erlebt der Radtourist eine vielfältige Flusslandschaft mit Burgen und Schlössern, historischen Fachwerkstädten sowie zahlreichen Märchen- und Sagengestalten.

An der Porta Westfalica bei Minden geht es parallel zum Fluss nach und nach in die norddeutsche Tiefebene. Über die Hansestadt Bremen und entlang der Unterweser führt die Reise weiter bis zur Nordsee mit ihren Seehäfen und Küstenbadeorten. jde

Info: Die Begleitkarte gibt es mit dem „RADgeber 2022“ für 14,95 Euro. Zu beziehen ist das Werk über die Info-Zentrale Weser-Radweg (Internet: weser-radweg.de) in Bremerhaven. Kontakt per Telefon 04 21/59 80 80 0: E-Mail:infozentrale@weser-radweg.de » 

Abstimmung per Internet

Die ADFC-Radreiseanalyse ist eine jährlich stattfindende und repräsentative Online-Befragung unter Radfahrern aus Deutschland. Der Weser-Radweg war schon zweimal als beliebtester Radfernweg Deutschlands Sieger und hat dieses Jahr den zweiten Platz von 151 Routen belegt.

Jetzt beginnt das neue Votum. Noch bis zum 9. Januar ruft der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Radfahrer dazu auf, Erfahrungen zu teilen. Zu der etwa 15-minütigen Umfrage gelangt man im Internet unter adfc.de/radreiseanalyse.

Wer im Anschluss der Befragung an einem Gewinnspiel teilnimmt, kann ein Fahrrad im Wert von 2500 Euro gewinnen. Die Ergebnisse der ADFC-Radreiseanalyse werden im März 2022 bei der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin vorgestellt.

Laut ADFC-Tourismusexpertin Janine Starke gibt es für Radreisen ein großes Potenzial. Das bestätigt auch Petra Wegener, Geschäftsführerin des Dachverbandes Weserbergland Tourismus und zugleich Sprecherin der Weser-Radweg-Infozentrale in Hameln. „Radfahren ist Trend. Der Weser-Radweg ist dieses Jahr besonders gut durch Radreisende und Einheimische befahren worden“, schreibt sie in einer Pressemitteilung. „Es wäre eine tolle Belohnung für die gemeinsam geleistete Arbeit, wenn unsere Gäste und Anwohner den Weser-Radweg bei der Wahl unterstützen“, motiviert Petra Wegener zum Mitmachen. jde

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